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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
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Für Kranke.

laffen! Dies Troftwort will ich unter Last und Plage, Wie Träume faffen, Er sei mein Stecken und mein Stab.

schnell dabin; Und ohne Wider­streben Verlaß ich einst das Leben 3. Gott will ich gläubig lieben, Mit stillem, ibm ergebnen Sinn. Und gute Werke üben In stiller Wenn ich dann einst dich Einfamkeit. Er steht es, wie ich's schaue, Auf den ich hier vertenue, meine, Er sieht auch, wenn ich Mein Vater und mein Freund, weine, Und gibt mir, was mein Wie will ich dann dich ebren, Wie Herz erfreut. danken für die Zähren, Die id

4. Auch wenn ich mehr noch als Wittwe hier geweint! litte, Bis zu dem letzten Schritte 7. Den Gatten, den ich liebte, Will ich ihm folgfam sein. Er Deß Abschied mich betrübte, Find

prüft mich nur durch Leiden, Und führt zu höhern Freuden Mich einst mit frommen Duldern ein.

ich in Gottes Hand. Wie wollen wir uns freuen, Und unfre Lieb er­neuen Sm thränenfreien Vater­

5. So eilen meine Tage, Auch land!

6. Für Kranke, Genesende, Sterbende.

lich Angesicht. Verleih mir nur in meinem Schmerz Geduld und ein

Mel. Wer nur den lieben Gott.

671. Der Morgen kommt, zufriednes Herz.

noch währt die 4. Noch ist das Schicksal mir Plage, Sie wird mit jedem Mor- verborgen, Das diesen Tag mich gen neu. Wie traurig fließen treffen soll, Doch dich, o Vater, mir die Tage Der bangen Prü­fungszeit vorbei! Das Licht, der neuen Sonne Licht, Grheitert meine Seele nicht.

laß ich sorgen: Du kennst und willst mein wahres Wohl. Dein Rath, was der beschließt und thut, 3ft beilig, ift gerecht und gut.

2. Noch immer bin ich auf 5. Soll ich die Laft noch län­der Erde, Wo mich Gefahr und ger tragen, So halt ich deiner Noth umringt, Wo mich die Fügung still, Mich lehret ja mein drückende Beschwerde Zum Klein- Heiland sagen: Wie du, Gott, muth und zur Klage bringt. Id willst, nicht wie ich will! Stärk boff auf Lindrung meiner Pein, mich auch in der Krankheit Vein, Doch meine Hoffnung trifft nicht Gelaffen, so wie er, zu sein. ein.

6. Einst kommen doch der Rube 3. Herr, eile doch mir beizuste- Stunden, Des Lebens Ende rückt hen, Verlaß mich in der Schwach- berbei. Dann ist das Leiden über­heit nicht. O neige auf mein wunden, Ich bin von aller Trüb­brünftig Flehen Su mir dein freund- fal frei. Du selbst gibst mir, o

Gottes