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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
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Chriftfestlieder.

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Ist von Jesu nur allein Und von allein, Daß du mögest bei mir dessen Gnadenschein, Dem sie fort sein, Und ich dir mög' ähnlich und fort nachjagen, Bis die Seele werden In dem Leben dieser Zeit in der That Diesen Schaß ge- Und in jener Ewigkeit. funden hat.

5. Ach, wie weit sind die zu­rücke, Die nur fragen in der Welt: Wo ist Reichthum, Gut und Geld, Wo ist Ansehn bei dem Glücke, Wo ist Wollust, Ruhm und Ehr? Und nach solcher Thorheit mehr. 6. Ja, unfelig sind die Her

12. So will ich mit allen Wei­sen, Die die Welt für Thoren acht't, Dich anbeten Tag und Nacht, Und dich loben, rühmen, preisen, Lieb­ster Jesu, und vor dir Christlich wandeln für und für.

Mel. Wie schön leucht't uns der.

zen, Und in ihrem Wandel blind, 56. Verzage, Volk der Chri­

Die also beschaffen sind, Weil sie

nicht! Die Hei

diesen Schaß verscherzen, Wählen, den sehen auch sein Licht, Und was die Erde bot, Das nichts finden den Erretter. Des wahren hilft in Noth und Tod. Gottes Sohn und Ruhm Stürzt 7. Auch heißt nicht nach Jefu aller Gößen Säulen um, Die fragen, Wenn man nur zur Kirche Bilder falscher Götter. Gott wird geht, und in der Versammlung Selbst Hirt Seiner Heerde, und steht, Eine Beichte herzusagen, Um zum Nachtmahl dann zu gehn, Meinend, dann sei gnug geschehn.

die Erde sieht voll Freuden Gott selbst seine Heerde weiden.

2. Der Gottheit Fülle wohnt in dir, Durch dich, mein Heil, kommt Gott zu mir, Und schenkt mir seine Liebe. Wie dank ich dir, wie preif' ich, dich? Du wirst mir gleich, ein Mensch, wie ich, Daß ich nicht hülflos bliebe. Dankvoll, Herr, soll Mein Gemüthe deine Güte hoch erheben, Du, mein Heiland, bist mein Leben.

3. Es deckte Finsterniß die Welt, Du hast die finstre Welt erhellt, Deß freuen sich die Frommen. Vom Aufgang bis zum Niedergang Erschallt der Völker Lobgesang, Die anzubeten kommen. Wie blind, Herr, sind, Die dich hassen, sich nicht lassen Gott belehren, Sich zum Vater zu bekehren.

8. Nein, wenn dies in deinem Leben Nach Gewohnheit nur ge­schicht, So ist noch nichts ausge­ric't. Du mußt dich Gott ganz er­geben, Und im Glauben Nacht und Tag Deinem Jesu folgen nach.

9. Dann läßt er sich auch bald finden In dem Tempel, bei der Beicht, In dem Nachtmahl, und be­zeugt, Daß die vorbegangnen Sün­den Sind vergeben, und sein Blut Reinigt Seele, Geist und Muth.

10. Dann kann man recht freudig treten Zu dem Gnadenstuhl und Thron, Und den König mit der Kron Als ein treuer Knecht anbeten, Der nichts suchet auf der Welt, Als was seinem Herrn gefällt.

11. Jesu, laß mich auf der 4. Ein Herz, das deine Wahr­Erden Doch nichts suchen, als heit liebt, und sich dir willig über­

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gibt,