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Chriftfestlieder.
Eigene Melodie.
6. Du, deß sich meine Seele
42.
Ermuntre dich, mein freut, Mein höchstes Gut, mein schwacher Geist, Und Leben, Was soll ich dir aus Danktrage groß Verlangen, Den Hei- barkeit Für deine Treue geben? land, den der Himmel preist, Mit Herr, was ich hab' und was ich Freuden zu empfangen! Dies ist bin, Das geb' ich dir zu eigen die Nacht, in der er kam, Und hin, Mich soll kein Glück, kein menschlich Wesen an sich nahm. Leiden Von deiner Liebe scheiden. Er will durch sein Erscheinen Uns ganz mit Gott vereinen.
7. Noch sieht dich zwar mein Auge nicht, Doch du wirst wieder2. Willkommen, Held aus Da- kommen, Dann schauen dich von vids Stamm, Du König aller Angesicht, Herr, alle deine From-. Ehren! Willkommen, Jesu, Gottes men. Dann werd' auch ich, Herr Lamm! Ich will dein Lob vermeh- Jesu Christ, Dich sehn, so herrlich ren, Ich will dir all mein Leben wie du bist, Und ewig dich dort lang Von Herzen sagen Preis und oben Mit allen Sel'gen loben. Dank, Daß du, da wir verloren, Für uns bist Mensch geboren.
Mel. Lobe den Herren, den.
3. wie ist deine Huld fo 43. Ehre sei Gott in der Höhe! groß, Ich kann sie nimmer fassen! der Herr ist geboren! Du hast dich aus des Vaters Sündern zum Heiland vom HöchSchooß Zu uns herabgelassen. sten aus Gnaden erkoren! Lasset uns Hier warteten dein nichts als Noth, Verachtung, Kummer, Schmerz und Tod, Und doch kamst du auf Erden, Der Menschen Heil zu werden.
sein, Seiner Erbarmung uns freun! Ist er nicht uns auch geboren?
2. Dunkel bedeckte den Erdkreis, in Finsterniß irrten Völker umher, wie die Heerden, verlassen vom 4. große That, o Wunder- Hirten. Jesus erschien: Nächte nacht, Von Engeln selbst besungen! verschwanden durch ihn, Die auch Du hast den Helfer uns gebracht, den Weisen verwirrten. Der Sünd und Tod bezwungen,
3. Menschen, berufen sich unter Und jetzt, zur Herrlichkeit erhöht, einander zu lieben, Folgten der Herrscht auf dem Thron der Zwietracht und Bitterkeit schändMajestät, Um Heil und ewges lichen Trieben. Jesus erschien, Leben Den Gläubigen zu geben. Lehrte den Menschenhaß fliehn, 5. O du, des Vaters ein'ges Lehrte den Frieden uns lieben. Kind, Du Hoffnung aller From- 4. Wahrheit und Tugend ent= men! Durch den nun Gottes Kin- keimten des Göttlichen Schritten, der sind, Die dich, Herr, aufgenom- Trost und Erquickung trug er in men, Komm, Jesu, in mein Herz der Weinenden Hütten. Selbst er, hinein, Und laß es deine Wohnung ihr Freund, Hatte vielfältig ge= sein; Dahin geht mein Verlangen, weint, Lasten getragen, gelitten. Dich würdig zu empfangen. 5. Ehre sei Gott in der Höhe! ein
Univ.- Bibl. Giessen


