Druckschrift 
Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

Adventslieder.

2. Sei gesegnet, theures Reich, 3. Ich kann der Sonne Wun­Das ein solcher Herr befißet, Dem der nicht, Noch ihren Bau ergrün­kein Herr auf Erden gleich, Der den, Und doch kann ich der Sonne das Recht mit Nachdruck schützet! Licht Und ihre Wärm empfinden. Schwinge dich in stetem Flor, Groß 4. So kann ich auch nicht Got­durch Frieden, reich an Freuden, tes Rath Von Jesu Tod ergrün­Unter Juden, unter Heiden, Mit den, Allein das Göttliche der That, vermehrtem Glanz empor!

Das kann mein Herz empfinden.

werd ich angst­

3. Deines Königs Majestät 5. Nimm mir den Trost, daß Müsse jedes Volk verehren, Und Jesus Christ Nicht meine Schuld so weit die Sonne geht, Müsse getragen, Nicht Gott und mein sich sein Ruhm vermehren. Selbst Erlöser ist, So der kleinen Kinder Mund Mache zum Verdruß der Feinde, Und zur Freude seiner Freunde, Seinen großen Namen kund.

4. Schreibe, Herr, mich auch mit an Unter deine Unterthanen, Ich will dir, so gut ich kann, Jn mein Herz die Wege bahnen. Ich gefelle mich im Geist, Herr, zu jenen frohen Chören, Die mit lautem Dank dich ehren. Sohn des Höchsten, sei gepreist!

5. Jauchzt, ihr Kräfte, freuet euch! Seid ermuntert, meine Sin­nen! Jesus und sein Gnadenreich Wird in euch nun Raum ge­winnen. Kommt und schwört den Huld'gungseid, Kommt und küßt den Sohn der Liebe! Ach, daß Niemand draußen bliebe! Hier, o hier ist Seligkeit!

voll zagen.

6. Ist Christi Wort nicht Got­tes Sinn, So werd ich irren müs­sen, Und wer Gott ist, und was ich bin Und werden soll, nicht wissen.

7. Nein, diesen Trost der Chri­stenheit Soll mir kein Spötter rau­ben! Ich fühle feine Göttlichkeit, Und halte fest am Glauben.

8. Des Sohnes Gottes Eigen­thum, Durch ihn des Himmels Erbe: Dies bin ich, und das ist mein Ruhm, Auf den ich leb und sterbe.

9. Er gibt mir seinen Geist, das Pfand, Im Glauben mich zu stär­ken, Und bildet mich durch seine Hand zu allen guten Werken.

10. So lang ich seinen Willen gern Mit reinem Herzen thue, So fühl ich eine Kraft des Herrn, Und schmecke Fried und Ruhe.

Mel. Ich dank dir schon.

11. Und wenn mich meine Sünde kränkt, Und ich zum Kreuze trete,

32.Gedanke, der uns Leben gibt, So weiß ich, daß er mein gedenkt,

Wer kann dich ganz durch- Und thut, warum ich bete. denken? ,, Also hat Gott die Welt ge= liebt, Uns feinen Sohn zu schenken!"

2. Hoch über die Vernunft er­höht, Umringt mit Finsternissen, Füllst du mein Herz mit Majestät, Und stillest mein Gewissen.

12. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, Der mich einst aus der Erde Erweckt und zu dem Reich erhebt, Da ich ihn schauen werde.

13. Kann unsre Lieb im Glau­ben hier Für ihn jemals erkaltz