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nach meinem leßten Hauche und nach meinem Gerichte, so zittere ich vor Bestürzung und Verwirrung. O meine liebreichste Mutter, meine Hoffnungen sind auf das Blut Jesu Christi und auf deine Vermittelung gestellt. O Trösterin der Betrübten, verlaß mich dann nicht; unterlaß es nicht, mich zu trösten in jener großen Betrübniß. Wenn jetzt schon die Gewissensbisse über die begangenen Sünden, die Ungewißheit der Vergebung, die Gefahr des Rückfalles in die Sünde, die Strenge der göttlichen Gerechtigkeit mich so sehr ängstigen; wie wird es erst alsdann sein? Wenn du mir nicht beistehest. so bin ich verloren. Ach! barmherzige Mutter, bewirke in mir vor meinem Ende große Reue über meine Sünden, wahre Besserung und treues Festhalten an Gott in dem mir noch übrigen Leben. Und wenn ich endlich an das letzte Ziel meines Daseins gelange, so steh mir bei, o Maria, meine Hoffnung, in den großen Nöthen, in welchen ich mich dann befinden werde, und stärke mich, daß ich nicht verzweifle beim Anblick meiner Missethaten, die mir der böse Feind vor Augen halten wird. Erlange für mich die Gnade, dich


