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Besuchungen des Allerheiligsten Altarssakramentes und der allzeit unbefleckten göttlichen Mutter Maria / vom heiligen Alphons Maria von Liguori, Bischof von St. Agatha der Gothen, Stifter des Ordens vom heiligsten Erlöser. Nebst Morgen-, Abend-, Meß-, Beicht-, Kommunion- und zahlreichen anderen Gebeten und Betrachtungen aus den Schriften desselben Verfassers [...]
Entstehung
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und Früchte erblickest, so sprich: O welch schöne Gegenstände hat Gott meinetwegen auf dieser Erde geschaffen, auf daß ich Ihn liebe, und wie viel größere Freuden warten meiner im Himmel! Die heilige Theresia sagte beim Anblick lieblicher Hügel und Thäler: Diese werfen ihr stets ihre Undankbarkeit gegen Gott vor. Der Abt Rancé, Stifter der Trappisten sagte, daß diese schönen Werke Gottes ihn an die Pflicht erinnern, Gott zu lieben. Eben so rief auch der heilige Augustinus aus: Himmel und Erde, Alles sagt mir, daß ich Dich lieben soll, o Herr! Man erzählt von diesem frommen Manne, daß er, wenn er auf den Feldern Blumen und Kräuter erblickte, sie mit einem Stäblein abschlug mit den Worten: Schweiget, werfet mir nicht immer meine Undankbarkeit gegen Gott vor; ich habe euch verstanden, schweiget, saget nichts mehr! Wenn die heilige Maria Magda­lena de' Pazzi einen schönen Apfel oder eine Blume in die Hand nahm, so fühlte sie ihr Herz so sehr von göttlicher Liebe entbrennen, daß sie ausrief: o mein Gott, Du warst von Ewigkeit her darauf bedacht, mir durch diesen Apfel, durch