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Schooß, o Erde! sproß hervor, o Heiland! werde, werde unser Trost und Licht, das die Finsterniß durchbricht!
2. Und Gott hörte mit Erbarmen seines Volkes Klaggeschrei; sandte allen frommen Armen einen Boten, der aufs Neu seine Stimm am Jordansstrande laut erhob, dem ganzen Lande seine Gnadenzeit verhieß, und zur Buß die Sünder wies.
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3. Auf! bereitet nun die Wege Gott, der euch zu retten kömmt! machet richtig seine Stege! scholl des Täufers Stimm; und hemmt jetzt den Lauf von euren Sünden, wenn ihr Gnad bei Gott wollt finden; alles Krumme werde grad, und was ungleich, ebner Pfad!
4. Denn ein Engel schwebte nieder, bracht in Nazareth den Gruß jener Jungfrau, die uns wieder nach dem Falle trösten muß; sie war die Gebenedeite, die die ganze Welt erfreute, da sie endlich den gebar, der der Menschen Hoffnung war.
5. Christen! laßt uns heilig wandeln, und vor Jesus Angesicht fromm, gerecht, unschuldig handeln; wenn er einst tömmt zum Gericht, daß wir dann vor ihm bestehen, uns zu seiner Rechten sehen; daß er uns mit sich zugleich führt in seines Vaters Neich!
13.( 77.) Was ließ einst am Jordansſtrande fich für
ein Prophete sehn in dem rauhsten Bußgewande? Israel blieb staunend stehn. Auf! thut Buße! rief er, träge Völker! euer Heil ist da; auf! be


