Gott, dessen Wesen
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Allmacht Gottes.g
4. Der Alles schuf, ist überall: o fürchterlicher Donnerschall in aller Sün
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In eigener Melodie.
der Obren! Sie fürchten 23 Herr! beine AM
reicht so
weit, als selbst dein Wollen reichet. Nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet. Was ist zu groß, was ist zu schwer, das dir zu thun unmöglich wär?
Ueberfall: tern sie, die Thoren.
5. Der Gott des Himmels ist so nah, das Heiligste der Wesen sah, was wir im Herzen dachten, was in geheimer Nacht geschah, wann wir und Satan wachten.
6. Wir Thoren haben wohl gedacht, du würdest uns, o Mitternacht, mit schwarzen Flügeln decken! Umsonit! Gott wacht um uns, er wacht mit allen sei nen Schrecken.
7. Noch keines Herzens böser Rath, ihr Sünder, teine schnöde That ist seinem Aug entronnen. Er tennet den geheimen Pfad des Staubes und der Son
nen.
8. O gehe nicht, Herr, ins Gericht, wenn wider die gelobte Pflicht wir, deine Knechte, handeln! Laß uns vor deinem Angesicht in frommer Ehrfurcht wandeln!
9. Daß deinem Blicke nichts entflieht, was war und ist und einst geschieht, sei meine Rub und Freude! Ein Gott, der Alles weiß und sieht, der weiß auch, wann ich leide.
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2. Du sprichst, und auf dein mächtig Wort fällt Alles dir zu Füßen. Du führest deinen Rathschluß fort bei allen Hindernissen. Wenn du gebeutst, so steht auch da, was noch zuvor kein Auge sah.
3. Du hast dein großes Schöpfungswerk allmächtig ausgeführet. Es bleibet stets dein Augenmerk und wird durch dich regieret. Noch immerfort besteht die Welt, weil deine Allmacht sie erhält.
4. Die Größe deiner Thaten zeigt, daß, Schöpfer, dein Vermögen weit über alle Kräfte steigt, die die Natur bewegen. Du bleibst ihr Herr, in deiner Hand bleibt Alles, was durch dich entstand.
5. Was für ein Wunder deiner Macht wird unser Aug einst sehen, wann nach der langen Grabesnacht die Todten auferstehen! Wann du


