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Gott, dessen Wesen
und Ehre! Kommt, werdet fein Andrer sein, von dem Gottes Lebgesang, ihr alle ich Heil verlange. seine Heere! Der Herr ist Gott und keiner mehr! Wer ist ihm gleich? wer ist wie er, so herrlich, so vollkom men?
Mel. Mein erst Geschäft sei
Majestät u. Größe Gottes.
12( 56 8 ist nur Einer
Herr und Gott
In eigener Melodie.
im Himmel und auf Erden. 13 Schwingt, heilige
bot hieß Erd und Himmel werden.
2. Was er erschuf, das kann allein durch seine Kraft bestehen; will er, die Welt soll nicht mehr sein, so muß die Welt vergehen.
3. Mit Allgewalt und Majestät ist er nur Weltregierer, der Sterne, die er ausgesät, und unsers Lebens Führer.
4. Groß ist sein Name, mit der That fann ers der Welt beweisen. Herr! groß an Huld, an Macht und Rath, wer sollte dich nicht preisen?
5. Dich preist entzückt der Himmel Heer; es fennt nicht deines Gleichen! Nur du bist Gott, sonst keiner mehr; sollt ich von dir je weichen?
7. Mein ganzes Leben weih ich dir, du Gett, auf den ich traue, bis ich dich einst noch mehr, als hier, in deiner Größe schaue.
6. Nein, ewig bleibst du mir allein der Herr, dem ich anhange; und ewig solls
von der Erde los! Gott, frei von allen Schranken, ist unaussprechlich groß. Lobsinget Gott, lobsingt vor seinem Angesichte! Er wohnt in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.
2. Kein Sinn kann ihn erreichen, fein endlicher Verstand; was kann sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm fein Bild, der aller Welten Kreise zu seinem ewgen Preise mit Herrlichfeit erfüllt!
3. Die Sonn in hoher Ferne mag strahlenreicher glühn; glänzt heller noch, ihr Sterne, was seid ihr gegen ihn? Ihr feid mit eurer Pracht in eurem schönsten Lichte vor seinem Angesichte nur Schimmer seiner Macht.
4. Wie sollen wir dich nennen, dich, Vater der Natur?


