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Das singende und betende Zion : Lutherisches Gesang- und Gebetbuch
Entstehung
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Sonntagsgesänge.

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4. Habe dank für diesen morgenstund Edlen schatz und morgen, Der mir zeit zum gold im mund. guten schenkt; Das sind unsre 4. Ruht nur, meine welt­besten sorgen, Wenn der mensch geschäfte! Heute hab ich sonst an Gott gedenkt Und von her- zu thun, Denn ich brauche zen bet und singt, Daß es alle kräfte, In dem höchsten durch die wolken dringt. Gott zu ruhn. Heute schickt 5. Was ist schöner, als kein arbeit sich, Als nur got­Gott dienen? Was ist süßer, teswerk für mich. als sein wort? Da wir samm: 5. Wie soll ich mich heute len, wie die bienen, Und den schmücken, Daß ich Gott ge­honig tragen fort. Selig ist, fallen mag? Jesus wird die der tag und nacht Also nach kleider schicken, Die ich ihn dem himmel tracht. zu ehren trag. Sein blut und 6. mein Gott, sprich gerechtigkeit Ist das schönste selber amen! Denn wir sind sonntagskleid. dein eigenthum. Alles preise 6. Ich will in der zions­deinen namen, Alles mehre stille Heute voller arbeit ſein; deinen ruhm, Bis es künftig Denn da sammle ich die fülle wird geschehn, Daß wir dich Von den höchsten schätzen ein, im himmel sehn.

Wenn mein Jesus meinen geist Mit den höchsten schätzen speist.

Caspar Neumann+ 1715. Mel. Gott des himmels und der. 43. a allelujah, schöner 7. Herr, ermuntre meine morgen! Schöner, sinnen und bereite selbst die als man denken mag, Heute brust; Laß mich lehr und trost fühl ich keine sorgen, Denn gewinnen, Gieb zu deinem das ist ein lieber tag, Der manna lust, Daß mir deines durch seine lieblichkeit Recht wortes hall Recht tief in mein das innerste erfreut.

herze fall.

2. Süßer ruhetag der see- 8. Segne deiner knechte leh­len, Sonntag, der voll lichtes ren, Deffne selber ihren mund. ist, Heller tag der dunklen Mach mit allen, die dich hö­höhlen! Zeit, in der der segen ren, Heute deinen gnadenbund, fließt! Stunde voller seligkeit, Daß wenn man hier bet und Du vertreibst mir alles leid. singt Solches in dein herze 3. Ach wie schmeck ich Got dringt. tes güte Recht als einen mor: 9. Gieb, daß ich den tag genthau, Die mich führt aus beschließe, Wie er angefangen meiner hütte 3u des vaters ift. Segne, pflanze und be grüner au; Da hat wohl die gieße, Derdu Herr des sabbaths Lutherisches Gesangbuch.

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