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Erster Teil. Für Gesunde.
sein, und mit ihnen ihre sündliche und alte Gewohnheit treiben, so wirst du mein Feind werden. Ach, mein Gott! drücke in mein Herz die Worte: Wandele vor mir und sei fromm. O, wie viele fangen eine Woche an, aber vollenden sie nicht, und sind am Ende derselben frank oder schon begraben. Darum laß mich allezeit nachjagen der Heiligung, ohne welche niemand dich schauen wird. Laß mich gottseliger Worte, unsträflichen Wandels und heiliger Gedanken befleißigen, damit ich allezeit im Stande der Gnade und in deinen Wunden, o Jesu! erfunden werde. Die Gnade des Vaters erhalte mich, die Liebe des Sohnes heilige mich, und die Gemeinschaft des heiligen Geistes mache mich fruchtbar zu allen guten Werfen.
Mit Segen mich beschütte, Mein Herz sei deine Hütte, Dein Wort sei meine Speise, Bis ich gen Himmel reise.
Der gläubige Christ bittet um Segen beim Anfang der Woche.
Anfmunterung.
Alles, was ihr thut mit Worten oder Werken, das thut alles in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn. Kol. 3, 17.
Hat at man Ursache zu beten und zu flehen, wenn ein Tag anbricht, wie vielmehr soll ein gläubiger Christ sein Herz und Augen zu Gott erheben, wenn er eine neue Woche anfangen will. Wie viele Menschen haben den Sonntag, als den ersten Tag in der Woche, gesund erlebt, und sind den Sonntag darauf schon begraben gewesen. Wie viele haben die Woche fröhlich und im Segen angefangen; aber ehe sie geendet, hat sie das Unglück wie ein Sturmwetter überfallen, daß sie die Woche mit Ach und Weh, taasend Thränen und Händeringen geendet haben. Nun, mein lieber Christ, das kann mir und dir auch widerfahren, darum soll man gleich im Anfang der Woche zu Gott sich wenden. Es soll aber ein gläubiger Christ 1) Gott anrufen um seinen heiligen Geist, daß derselbe sein Herz wolle heiligen, ihn regieren, damit er nicht in Sünden fallen, Gott beleidigen, sein Gewissen verletzen, den Nächsten betrüben und eine große Verantwortung auf seine Seele laden möge. Er soll die


