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Heilige Lippen- und Herzens-Opfer gläubiger Seelen oder vollständiges Gesang-Buch enthaltend alte und neue Lieder aus Dr. M. Luthers und anderen christlichen Gesangbüchern, zur Beförderung der Gottseligkeit beim öffentlichen und häuslichen Gottesdienst in Pommern und an andern Orten / zuerst eingerichtet von Dr. Laurentius David Bollhagen ...
Entstehung
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Im Namen Jesu!

I. Morgen- Lieder.

9. Gieb mir ein Herz voll Zu­versicht, erfüllt mitLieb und Ruhe. das ſeine Pflicht erkenn und willig thue,

DSeele! DerHerr hört deinenLob­gefang; lobiing ipm meine Seele!

10. Daß ich, als ein getreuer 2. Mich selbst zu schüßen ohne Knecht, nach deinem Reiche strebe, Macht, lag ich und ichlief in Frie-| gottselig, züchtig und gerecht durch den; wer schafft die Sicherheit der deine Gnade lebe; Nacht und Ruhe für die Müden?

3. Wer wacht', wenn ich von mir nichts weiß, mein Leben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in feinem Fleiß und schüßt mich vor Gefahren?

11. Daß ich, dem Nächsten beizustehn, nie Fleiß und Arbeit schene; mich gern an Andrer Wohlergehn und ihrem Glauben freue;

12. Daß ich das Glück der Lebenszeit in deiner Furcht ge­nieße, und meinen Lauf mit Freudigkeit in Jesu einst be schließe. Christian Fürchtegott Gellert.

Mel: Ich dank dir schon durch.

ein erst Gefühl sei Preis

und

4. Wer lehrt das Auge seine Pflicht, sich sicher zu bedecken? Wer ruft dem Tag und seinem Licht, uns wieder aufzuwecken? 5. Du bist es, Gott und Herr der Welt, und dein ist unser Leben;

Mel: Nun laßt uns Gott dem.

du biſt es, der es uns erhält und 2. Auf, auf, ihr meine Lieder,

mirs

neu

6. Gelobet seist du, Gott der Macht, gelobt sei deine Treue, daß ich nach einer sanften Nacht mich dieses Tags erfreue.

Glieder, dem Höchsten Lob zu sin­gen, und Opfer ihm zu bringen!

2. Er hat die Nacht gewendet, das Licht herab gesendet, und mich ohn alle Sorgen erweckt an diesem Morgen.

7. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen und lehre du mich selber thun nach deinem Wohlgefallen.

8. Nimm meines Lebens gnä­dig wahr, auf dich hofft meine Seele; sei mir ein Retter in Ge­

3. Er ist mein Schuß gewesen, daß ich frisch und genesen an diesem Tag aufstehe, und meine Pflicht angehe.

4. Es hätten tausend Schrecken fahr, ein Vater, wenn ich fehle.[ mich grausam können wecken. wo

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