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3. Ströme mächtig in die Seele,
Die am Pilgerjoch sich müht; Fülle sie, daß ihr nicht feble Liebe, die für Jesum glüht! Ach, wie könnt' aus eignem
Willen
Ich die heilge Pflicht erfüllen, Ihm in Liebe mich zu weih'n, Ganz und ewig sein zu sein. 4. Wann mir Leib und Seel verschmachten, Wann des Todes Schrecken dräu'n, Grabesdunkel mich umnachten,
Was wird dann mein Labsal thfein? fein? d Dieses Blut, auch mir geflossen Und für meine Schuld vergossen,
Ja, es ebnet mir die Bahn Durch die Leiden himmelan!
5. Es wird sanft mein Herz erquicken, Wann es sterbend stockend schlägt;
Es belebt mich, aufzublicken Zu ihm, der die Wunden trägt, Die, zu meinem Heil gegraben, Mich mit Gott versöhnet haben, Mir, wann Tod und Hölle ddräu'n, Sichern Schuß und Trost verleih'n.
6. Schließen sich die Augenlider
Mit dem letzten Hauche zu, Dann sink auf die Kämpfer nieder,
Jesu, deines Lodes Ruh! Auf dein heiliges Erblassen Will ich mich getrost verlassen, Wann mich aus des Lebens Leid Ruft dein Wink zur Ewigkeit!
134.
Gottl. Friedr. Hillmer.
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naid Die Gna- de un- sers Herrn Jesu Chri
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