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Katholisches Gesang- und Gebetbuch für die Erzdiözese Freiburg
Entstehung
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Apostelgeschichte 2, 1-6.

Als der Tag des Pfingstfestes angekommen war, waren Alle beisammen an demselben Orte. Da entstand plößlich vom Himmel ein Brausen, gleich dem eines daherfahrenden gewal­tigen Windes, und erfüllte das ganze haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zertheilte Zungen wie Feuer, und es ließ sich auf einen Jeden von ihnen nieder. Und alle wurden mit dem heiligen Geiste erfüllt und fingen an in verschiedenen Sprachen zu reden, so wie der heilige Geist es ihnen gab auszusprechen. Es waren aber zu Jerusalem Juden wohn­haft, gottesfürchtige Männer aus allerlei Bölkern, die unter dem Himmel sind. Als nun diese Stimme erscholl, kam die Menge zusammen und entsetzte sich, denn es hörte ein Jeder sie reden in seiner Sprache.

* Ein Vaterunser und zehn Ave Maria, mit dem Beisazz: Der uns den heiligen Geist gesandt hat. Nach dem letzten Ave Maria: Ehre sey u. f. w.

Gebet. Aufsteigend über alle Himmel und zur Rechten des Vaters fißend hast Du, der treue Hirt, die Deinen nicht vergessen, sondern nach deinem Wort den heiligen Geist in sichtbarer Gestalt feuriger Zungen über die Jünger außge­gossen, damit er sich durch sie in Wort und Sakrament auch über die ersten Gläubigen ergieße. Wir bitten Dich durch die Fürsprache der von demselben heiligen Geist überschatteten Jungfrau Maria und deiner heiligen Apostel, daß wir in Kraft deiner Geistessalbung die Lüste des Fleisches verschmähen und nur auf dem Geist säend, Früchte des ewigen Lebens erndten. Amen.

Viertes Geheimniß.

Hell, Mutter des Lebens! die Zeit ist erfüllt, Dein Leid ist zerronnen, dein Sehnen gestillt. Du stirbst; doch der Heiland, dein göttlicher Sohn, Erhebet dich, Mutter, zum ewigen Thron.

Jauchzt, Sterbliche, jauchzt! mit der englischen Schaar! Preist jubelnd die Magd, die den Herrn uns gebar, Die reich an Erbarmen, mit mächtigem Fleh'n Bei Gott uns vertritt in den himmlischen Höh'n, Joh. 14, 1-3.

In der Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz betrübe sich nicht. Ihr glaubet an Gott: glaubet auch an