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Vollständiges Gebet- und Erbauungsbuch für katholische Christen, besonders zum Gebrauch bei dem kirchlichen Gottesdienste : mit hoher bischöflicher Genehmigung
Entstehung
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Gebet vor dem Effen.

in unsere Herzen, damit wir, die wir durch die Botschaft des Engels die Menschwerdung Christi, Deines Sohnes, erkannt haben, durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auf­erstehung geführt werden, durch denselben Christum unsern Herrn. Amen.

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Bon Ostern bis zum Dreifaltigkeitsfeste wird statt Der Engel des Herrn", folgendes Gebet verrichtet:

Himmelskönigin, freue dich, Alleluja!

Denn Der, welchen du zu tragen würdig warst, Alleluja Ist auferstanden, wie Er's vorher gesagt, Alleluja!

Bitte Gott für uns, Alleluja!

Gebet.

F. Freue dich und frohlocke, o Jungfrau Maria, Alleluja! B. Denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Alleluja! Gott, der Du durch die Auferstehung Dei­nes Sohnes, unsers Herrn Jesu Christi, die Welt zu er­freuen Tich gewürdiget hast; verleihe gnädig, daß wir durch Seine Gebärerin, die heil. Jungfrau Maria, die Freuden des ewigen Lebens erlangen, durch denselben Christum unsern Herrn. Amen.

Gebet vor dem Essen.

Vorerinnerung. Unterlaß es nie, vor und nach der Mahl­zeit dein Gebet zu verrichten; wir sind es Gott schuldig, Ihn um die unts nöthigen Gaben zu bitten, und Ihm für die erhaltenen zu danken. Wer Gott für Seine Gaben nicht dankt, ist derselben nicht werth. Abgesehen davon, daß wir auch beim Essen der göttlichen Gnade bedürfen, um die Zugend der Mäßigkeit zu üben, sei es in dem Verlangen nach Speisen, oder um sie mäßig und aus geord­neter Absicht zu genießen, so wirkt außerdem der Segen der Spei= sen und das Gebet nicht minder wunderbar darauf ein, sie dem Körper gedeihlich zu machen. Deshalb ist das Gebet vor und nach dem Essen von den Rechtgläubigen auch immer geübt wor= den. Selbst unser Erlöser hinterließ uns darüber Sein heiliges Beispiel zur Nachahmung, und nach dem Apostel Paulus werden die Speisen mit Danksagung genossen und gehei liget durch das Gebet" 1. Timoth. 4, 4-5., Man segt sich nicht eher zu Tische, schreibt Tertullian( Apologet. Kap. 39) von den Christen im zweiten Jahrhunderte, bis das Gebet verrichtet