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Kommunionbüchlein für alle Gott liebenden Seelen : es enthält die Gebete am Vorabende und für die Kommunion-Tage, als Morgen-, Abend- und Meßgebete, verschiedene Kommunion-Andachten nebst Betrachtungen und Gebeten zur Nachmittags-Andacht
Entstehung
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Buche gen? Habe ich die Tage nicht arch vieles unnüßes, spiel gegeben, oder durch Tadel sündhaftes Schwäßen, durch Bei- und Spott vom Guten abgehal­wohnung lärmender Zusammen- ten? Habe ich fromme, andächtige fünfte entheiligt? Menschen nicht verdächtig gemacht,

Wider das IV. Gebot. Habe sie nicht verspottet? Habe ich nicht ich meine Standespflichten erfüllt; durch Unmäßigkeit im Essen und meine Eltern geehrt, geliebt, ih- Trinken, durch unordentliche und nen gehorcht? Habe ich sie nicht unmäßige Lustbarkeiten, durch Mü­verlacht, verspottet? aus Bosheit Biggang meinem Leibe und meiner erzürnt, sie beschimpft oder gar Seele geschadet? Habe ich nicht geschlagen? Habe ich ihnen für durch theuere Spiele, durch über­alles Gute gedankt, für sie gebetet? flüssigen Aufwand meinen und Habe ich auf ihre Ermahnungen meiner Angehörigen Wohlstand geachtet, diese befolgt? Habe ich untergraben? Habe ich bei Strant­sie in ihrer Noth unterstüßt? Bin heiten zur rechten Zeit ärztliche ich ihnen in der Krankheit beige- Hülfe angewendet? Habe ich nicht standen? Habe ich ihnen das durch abergläubische Mittel mei­Schuldige gegeben? Wie habe ich ner Gesundheit geschadet? Habe mich gegen meine Dienstherrschaft, ich nicht durch Necken und Spot­wie gegen geistliche und weltliche ten gefündigt? Obern benommen?

Wider das VI. Gebot. Habe * Hinsichtlich dieses Gebotes sollen die ich mich freiwillig in unzüchtigen, Eltern nachdenken über die Pflichten garstigen Gedanken oder Vorstel­gegen ihre Kinder, die Vorgesetzten über

die ob

Pflichten gegen ihre Untergebenen- lungen aufgehalten und mit Lust und wie sie sich hierin verfehlt haben. Darin verweilt? Habe ich frei­Wider das V. Gebot. Warwillig unehrbare Dinge zu sehen, ich ungeduldig oder zornig? Habe zu hören, zu wissen, zu thun be­ich Haß gegen den Nächsten im gehrt, oder verlangt, daß solche Herzen genährt? Habe ich mir unehrbare Dinge von mir oder oder Andern nicht den Tod ge- an mir geschehen?

wünscht? Habe ich dem Nächsten habe ich nicht unteusche, anzüg= im Herzen oder mit dem Munde liche Worte oder Lieder gebraucht, nichts Böses gewünscht? ihm harte, über unehrbare Dinge nachgefragt, bittere Worte gegeben, ihn verspot- Andern unzüchtige Dinge kennen tet und verhöhnt, ihn erzürnt? gelehrt? Habe ich unehrbare Re­Habe ich nicht mit ihm gestritten, den und Lieder gerne angehört? ungerechte Prozesse geführt? Habe Habe ich mich durch unehrbare, ich ihm nicht aus Neid oder aus freche Blicke, Küsse, Betastungen, Rachsucht Schaden zugefügt? Habe Gebärden, Scherze und Spiele, ich lange Haß und Feindschaft mit oder andere abscheuliche Handlun­dem Nächsten gehabt und warum? gen verfündiget?

habe ich ihn geschlagen, an seinem Habe ich freiwillig an mir un­Leben beschädigt, oder gar ihn ums ehrbare Berührungen geduldet oder Leben gebracht? Habe ich den Näch- durch Schamlosigkeit Ändern Aer­sten nicht zum Bösen verführt, gerniß gegeben?

oder wenigstens angereizt, ihm Habe ich die Gelegenheiten zur Böses gerathen? Habe ich seine Unkeuschheit vermieden? Habe ich bösen Werke gelobt, daran Theil sündhaften und bösen Umgang ge= genommen, dazu mitgeholfen, dazu jucht, gepflogen? Habe ich allein stillgeschwiegen? Habe ich nichts an mir, mit Andern, mit ledigen

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