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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Um 5. Sonntage nach Ostern und Christi Himmelfahrt. 21

er euch verkündigen. Derselbige wird mich verklären, denn von dem Meinen wird ers nehmen, und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein; darum habe ich gesagt: Er wirds vondem Meinen nehmen und euch verkündigen.

kein Sprichwort. Nun wissen wir, daß du alle Dinge weißest, und bedarfft nicht, daß dich jemand frage, darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist. admi

Epistel, Jac. 1, b. 21:27.

Epistel, Jac. 1, v. 17. 21.

Alle gute Gabe, und alle vollkommene Seid aber häter des Worts, und

Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ift keine Veränderung noch Wechsel des Lichts und Finsterniß. Er hat uns ges keuget nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf daß wir waren Erstlinge seiner Kreaturen. Darum, lieben Brüder, ein jeglicher Mensch sei schnell zu hören, langsam aber zu reden, und langsam zum 3orn. Denn des Menschen Zorn thut nicht, was vor Gott recht ist. Darum so leget ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit, und nehmet das Wort an mit Sanftmuth, das in euch gepflanzet ist, welches kann eure Seelen selig machen.

nicht Hörer allein, damit ihr euch selbst betrüget. Denn so jemand ist ein Hörer des Wortes, und nicht ein háter, der ist gleich einem Mann, der sein leiblich Angesicht im Spiegel beschauet. Denn nachdem er sich be: schauet hat, gehet er davon, und vers giffet von Stund an, wie er gestaltet war. Wer aber durchschauet in das vollkommene Gefeg der Freiheit, und darinnen beharret, und ist nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Thá­ter, derselbige wird selig sein in sei ner That. So aber sich jemand unter euch läffet důnken, er diene Gott, und hält seine 3unge nicht im 3cum, sondern verführet sein Herz, des Got tesdienst ist eitel. Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott dem Vater ist der, die Waisen und Wit­wen in ihrem Trúbsal besuchen, und

Evangel. am 5. Sonntage nach Ostern( Rogate), Joh. 16, v. 23: 30. Mahrlich, wahrlich, ich sage euch:

So ihr den Vater etwas bitten

werdet in meinem Namen, so wird ers euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet,

sich von der Welt unbefleckt behalten. Evangel. am Tage der Himmels fahrt Christi,

So werdet ihr nehmen, daß eure Freude zfenbarete er sich, und ſchalt

Marci 16, v. 14= 20. ulegt, da die

saßen,

vollkommen sei. Solches babe ich zu euch durch Sprichwort geredet, es kommt aber die Zeit, daß ich nicht mehr burch Sprichwort mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater. An demselbigen Tage werdet ihr bitten in meinem Namen: und ich fage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum, daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und kommen in die Welt: wiederum vers lasse ich die Welt und gehe zum Vater. Sprechen zu ihm seine Jünger: Siehe, nun redest du frei heraus, und sagest

ihren Unglauben und ihres Herzens Hårtigkeit, daß sie nicht geglaubet hatten denen, die ihn gesehen hatten auferstanden. Und er sprach zu ihnen: Gehet bin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird felig werden, wer aber nicht glaubet,

der wird verdammet werden. Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: In meinem Namen werden sie Zeufel aus= treiben, mit neuen Bungen reden, Schlangen vertreiben, und so sie etwas Tödtliches trinken, wiros ihnen nicht schaden. Auf die Kranken werden sie