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Liebster Jesu! So oft ich dieses schöne Gebet bete, muß ich, wenn ich's recht bete, vom innigsten Danke gegen dich gerührt werden. Menschen machen gewöhnlich viele und leere Worte: du aber hast uns Alles gelehret, was wir arme Menschen an Leib und Seele bedürfen. Nur jener betet es recht, der den besten Menschenvater vor Augen und im Sinne, und seiner Mitmenschen Anliegen nahe am Herzen liegen hat. Jesu! möchten wir dieses dein Gebet immer so, und mit eben der Geistessammlung und Inbrunst beten, wie du es deinen Jüngern vorgebetet haſt!
Z
1. Der frendenreiche Rosenkranz.
Gegrüßt seist du zc. Jesus, den du, o Jungfrau! vom heiligen Geiste empfangen haft!
Dies, die Menschwerdung Jesu, o lieber Gott! verkündet uns wieder deutlich deine Vaterliebe. Du hattest nichts Besseres, nichts Kostbareres, als deinen eigenen geliebten Sohn- und diesen gabst du uns fündigen Menschen zum Lehrer, zum Beispiel, zum Netter und Seligmacher. Wer sollte dich nicht lieben und sich deiner nicht freuen, so oft er dich Vater nennt? O ja! wir lieben dich von Herzen, und wollen darum gerne hören und befolgen, was uns Jesus, dein Sohn, lehret, und ihm treulich nachfolgen, und die Sünde hassen und meiden, aus deren Gewalt er uns errettet hat, damit wir eines so guten Vaters gute Kinder sein und bleiben mögen. Amen.
Vater unser 2c. Gegrüßt seist 2c. Jesus, den du, o Jungfrau! zu Elisabeth getragen hast!
Bei diesem Besuche hast du es gezeiget, o Jesu! warum du auf die Erde gekommen seieſt um fromme Herzen zu trösten und zu erfreuen. Du ließest den kleinen Johannes und dessen Eltern die Kraft deiner Gegenwart und Gnade mächtig empfinden, und Maria, deine Mutter, brach in feierlichen Lobgesang aus über Alles, was Gott an ihr Großes gethan hat. O Jesu, wären doch unsere Herzen auch so gut und redlich gegen einander
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