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( 3. Pred.) Wo hätt' ich Licht, Wofern mich nicht Dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott! ohne sie Verstünd' ich nie, Wie ich Dich würdig ehrte.
( N. d. Vred.) Dank, Vater, dir, Dank für und für, Daß du dein Wort gegeben. Es sei uns Pflicht, Dem Unterricht Hier täglich nachzuleben.
( 3. Credo.) Was hilft es mir, ein Christ zu sein, Wenn ich nicht christlich lebe? Wenn ich, o Gott! nicht fromm und rein Zu wandeln mich bestrebe? Der Glaube, den dein Wort erzeugt, Muß sich durch Thaten zeigen. Je höher die Erkenntniß steigt, muß auch die Tugend steigen.
( 3ur Opferung.) 1) Was sollen wir für Gaben, Dir, Herr! zum Opfer weih'n? Jst, was wir sind und haben, Nicht Alles, Alles dein?- Ein Herz, dir ganz ergeben, Von allen Sünden rein, Ein liebevolles Leben Soll unser Opfer sein.
2) Soll unser Dank dich ehren, So muß er uns zuerst, Lieb' und Gehorsam lehren; Dies ist, was du begehrst. Du liebest uns als Kinder, O Vater! wir sind dein; Drum sollen deine Kinder Auch gut, wie du bist, sein.
( 3. Präf.) Wir erheben nun unsere Herzen zu dir, o Gott! dich zu loben und dankbar zu preisen! denn es ist unsere Pflicht, daß wir zu allen Zeiten und an allen Orten dir Dank sagen, heiligster Herr! allmächtiger Vater, ewiger Gott! der du deinen Sohn zu unserer Erlösung und Seligmachung auf diese Erde gesendet, und uns in Ihm das erhabenste Tugendbild zur Nachahmung gegeben hast. Durchdrungen von der Größe deiner Güte und Liebe, vereinigen wir deßwegen unsre Stimmen mit deinen Engeln und Erzengeln, mit allen seligen Geistern und Bewohnern des Himmels, und rufen einmüthig: Heilig, heilig, heilig bist du, unser Gott und Herr! Himmel und Erde sind mit deiner Herrlichkeit erfüllt. Lob, Preis und Dank sei dir, Jesu, Sohn Gottes! der du gekommen bist, uns sündige Menschen zu erlösen.
( 3. Sanctus.) 1) Heiligster! wen nennst du dein, Und wen willst du belohnen? Wer wird sich ewig deiner freu'n? Und ewig bei dir wohnen? Der heilig


