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v. Messe am Feste der Beschneidung unseres Herrn Jesu Christi.
( Vormesse.) 1) O bester aller Väter! wie, Wie könnten wir dir danken?- deine Huld, wie groß ist sie! Wie ohne Nam' und Schranken!- D Liebe! Von dem höchsten Thron Der Himmels- Thronen kam dein Sohn, Dein Eingeborner nieder.
2) In Finsternissen waren wir, Umstrickt von tausend Sünden; Den Weg zur Tugend und zu dir, Wie konnten wir ihn finden? Wir suchten, strebten immerdar, Nach Lust, die uns Verderben war, und hatten dich vergessen.
3) Doch du vergaßest unser nicht; Dich jammert das Verderben; Mit liebevollem Angesicht Sprachst du: ihr sollt nicht sterben; Der Sünder ist noch Mensch und mein, Soll besser werden, selig sein.-„ Sei, Sohn! der Todten Leben."
( Zum Gloria.) Ehre sei Gott in den Höhen Und den Menschen Friede hier, Welche, Vater! für und für Deines Sohnes Wege gehen.
( Zur Collecte.) Allmächtiger Gott! Wie sich dein eingeborner Sohn am heutigen Tage dem Gesetze gemäß der körperlichen Beschneidung unterworfen hat, so unterwerfen wir unsere Herzen der geistigen Beschneidung, und bitten dich; reinige sie von allen sündhaften Neigungen und laß uns als neue Menschen in der Tugend beharrlich wandeln; durch denselben Jesum Christum u. s. w.
( Nach der Epistel.) Nur auf Gott, und nicht auf Lehren Schwacher Menschen laßt uns seh'n! Gottes Stimme laßt uns hören, Lasset sie uns recht versteh'n! - Mehr als Zeugniß aller Welten, Vater! soll dein Zeugniß gelten. Richte immer unsern Sinn Nur auf dich und Jesus hin.
( Zur Predigt.) 1) Herr! deines Namens Süßigkeit Ist Honig, der das Herz erfreut, Und Alles, was man herrlich nennt, Ist nichts für den, der dich erkennt.
2) Du sendest Licht in unsre Brust, Du schaffst dem Herzen Gottes- Lust; Erfreuender als alle Freud' Ist deines Wortes Lieblichkeit.


