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Christkatholisches Gesang- u. Andachtsbuch : zum Gebrauche bei der öffentlichen Gottesverehrung in dem (ehemaligen) Bisthum Constanz
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3) Glaube, theu'rste Gottesgabe! O wie freu' ich deiner mich. Alles, was ich bin und habe, Ist zu schwankend ohne dich. Du nur kannst den Trost mir geben: Daß mein Geist nicht untergeht, Daß nach die­sem Pilgerleben Selbst mein Leib einst aufersteht."

( Zur Opferung des Brodes und Weines.) 1) Zu preisen Gottes Güte, Bringt heut die Hirten­schaar, Frohlockend im Gemüthe, Ihr Herz zum Opfer dar. Das Beste, was wir haben, Ein Herz von Sün­den rein, Empfang' als unsre Gaben! Dir wollen wir uns weih'n.

2) Nimm, Heiland! von uns Allen Dies Opfer gnädig an, Laß es dir wohlgefallen, Führ' uns auf deiner Bahn Zu jenen Himmelschören, Wo selig unser Geist, Bestimmt, dich zu verehren- Dich ewig, ewig preist.

( 3 ur Präfation.) Jch erhebe nun mein Herz zu dir, heiligster, allmächtiger Vater, ewiger Gott! dich dank­bar zu loben und zu preisen; denn durch das Geheimniß deines Wortes, das die menschliche Natur annahm und uns im Fleisch erschien, ist uns ein neues Licht mit gött­licher Klarheit aufgegangen, und die Gottheit anschaulich geworden; wodurch wir zur Liebe unsichtbarer himmlischer Güte uns gleichsam hingerissen fühlen. Wir loben und preisen dich deßwegen, Allbarmherziger! mit den Engeln und Erzengeln, mit den Thronen und Herrschaften, ja mit dem ganzen himmlischen Heere seliger Geister rufen wir einmüthig: Heilig- heilig- heilig bist du, unser Gott und Herr! 1. s. w.

( 3um Sanctus.) 1) Heilig!- heilig!-heilig! Jst, der ewig war und währt, Welchen Erd' und Him­mel ehrt, unaussprechlich heilig!

2) Heilig!-heilig!- heilig! Ist das Wort, von ihm gesandt, D as die Nacht des Wahns verbannt, Un­aussprechlich heilig!

( Nach der heiligen Wandlung.)

Voll Freude stieg der Sohn hernieder, Ein Mensch, gleich uns ein Mensch zu sein; Der Sohn nennt Sün­der seine Brüder, Und macht sie von der Sünde rein;