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Christkatholisches Gesang- u. Andachtsbuch : zum Gebrauche bei der öffentlichen Gottesverehrung in dem (ehemaligen) Bisthum Constanz
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lige Ergebenheit ehren, und nach deinem heiligen Willen und Vorbilde durch gemeinnützige Beschäftigung zum ewigen Heile und zum zeitlichen Glücke der Menschen unverdrossen das Meinige beitragen. Nach diesem Entschlusse, o Gott! laß mich handeln im Leben und Sterben. Amen.

III. Morgengebet für die Sonntage.

Sei mir willkommer, Tag meines Herrn, sei mir heilig und gesegnet! Du reißest mein Herz los vom Drucke irdischer Geschäfte, vom niederbeugenden Sinnen und Trachten nach vergänglichen Gütern. Nun kann sich mein Geist, von Sorgen frei, zu dir, Allheiliger! empor schwingen! Nun kann ich in der Betrachtung himmlischer Dinge, in Anhörung des göttlichen Wortes, in heiligen Liedern und Gebeten meinen Geist nähren, ihn wider die Macht der Sünde bewaffnen, zum Kampfe der Tugend ausrüsten, und zur Uebung und Förderung alles Guten mächtig stärken!

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Preis und Dank sei dir, Allgütiger! für die Anord­nung eines besondern Tages zur Ruhe und Heiligung!- Mit deinem Beistande werde ich ihn zu meiner Heiligung hienieden und zu meiner Seligkeit jenseits des Grabes dankbar benüßen. Ich werde mein Herz heute vorzüglich deinen heilsamen Ermahnungen öffnen, und mich bestreben, ein aufmerksamer Hörer und gewissenhafter Thäter deines Wortes zu sein!- Gebet und Gesang, jeder Gegenstand, und jede Gelegenheit öffentlicher und häuslicher Gottes­verehrung sollen mir ein willkommenes Mittel sein, meinen Glauben an dich, Vater ewiger Liebe! und an deinen ein­gebornen Sohn und meine Hoffnungen auf deine Ver­heißungen zu beleben, und mich zur ungeheuchelten und thätigen Gottes- und Nächstenliebe anzutreiben. Alles, was ich heute thue oder beginne, geschehe, weil du es willst; du mein Gott und Vater! du, mein mächtiger Hel­fer und trener Vergelter!- vorzüglich will ich heute auch die Stunden der Ruhe auf eine meines Berufes würdige Weise genießen, und in meinen Erholungen und Vergnü­gungen Mäßigkeit, Zucht und Bescheidenheit herrschen lassen. Ferne seien von mir solche Zerstreuungen, Ge­sellschaften und Lustbarkeiten, welche die Absicht dieses hei­