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Dresdner Gesangbuch : auf höchsten Befehl herausgegeben
Entstehung
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Gott, dessen Daſein,

fein allmächtiges Gebot hieß Erd' und Himmel werden.

2. Was er erschuf, das kann als lein durch seine Kraft bestehen. Will er, die Welt soll nicht mehr sein: so muß die Welt vergehen.

3. Mit Allgewalt und Majestät ist er nur Weltregierer; ist über Ulles hoch erhöht, und unsers Le­bens Führer.

4. Groß ist sein Nam'; und mit der That kann er es auch beweisen. Herr, groß an Huld, an Macht und Rath, wer sollte dich nicht preisen?

5. Dir nur gebühret Preis und Ehr'. Wo ist je deines Gleichen? Nur du bist Gott, sonst Keiner mehr; sollt' ich von dir denn wei­chen?

6. Nein, ewig bleibst du mir al­Lein der Herr, an dem ich hange; und ewig soll's kein Andrer sein, von dem ich Heil verlange.

7. Mein ganzes Leben weih' ich bir du Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst, noch mehr als hier, in deiner Größe schaue.

Ewigkeit und Unveränder­lichkeit Gottes.

Geist! Er sinnt ihm nach, er sinnt und forscht und ist zu schwach dein ew'ges Sein zu fassen.

2. Noch ward von keiner Sonne Licht durch deine Welt verbreitet; die Himmel jauchzten dir noch nicht, durch deine Macht bereitet; noch war das Trockne nicht; kein Meer strömt' an der Berge Gründen her: du aber warst schon ewig.

3. Nicht eine Stund' ist es vor dir, vom Unfang bis zum Ende. Nur Augenblicke leben wir, die Werke deiner Hände. Nie nehmen deine Jahre zu; in alle Ewigkeit wirst du derselbe sein und bleiben.

4. Ja, du bist ewig, stirbest nie, bleibst immer meiner Seele der starke Fels, den ich für sie zur sichern Zuflucht wähle. Denn dei­als du selber bist. Heil mir, daß ne Gnad' und Wahrheit ist so ewig

ich dir traue!

5. Mein Leib ist sterblich, nicht mein Geist; den will ich dir ver­trauen; dein Wort, das Wahr­heit ist, verheißt, er soll dein Untlig schauen. Auch ruht mein Leib nur kurze Zeit; am Erntetag der Ewig­keit wirst du ihn auferwecken.

14.

6. Dwohl mir, wenn ich nun schon hier nach ew'gen Gütern strebe, und dir, o Ewiger, nur dir zum Wohlgefallen lebe! Dann hab' ich auch an deinem Heil mit allen

Mel. Sei Lob und Ehr' dem ac.

Erhaben über Welt und Zeit, lebst Frommen ewig Theil und jauchze du, Gott, ohne Schranken, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wie staunt bei dem Gedanken mein ganzer

dir auf immer.

7. O lehre mich, hier in der Zeit, die du mir noch wirst schenken, der feligen