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Bei der achten Station.
Da mein Jesus selbst voll Schmerzen, tröstet doch die frommen Herzen! wen soll denn nicht auch hingegen, solche Lieb' zur Buß' bewegen? Laß dein sc.
Bei der neunten Station.
Ach, was litt er abermalen, da er unterm Kreuz gefallen: Ach, was Schmach, Spott, Schläg' und Plagen mußte er für mich ertragen! Laß dein sc.
Bei der zehnten Station.
Echamroth und entblößt dort stehet, der aus Lieb' zum Kreuztod gehet; man will ihn für seine Gaben, nur mit Gall' und Essig laben. Laß dein sc.
Bei der eilften Station.
Wie grausam sieht man ihn necken, und mit G'walt am Kreuz ausstrecken: und Maria muß zusehen, welche möcht vor Leid vergehen. Laß dein sc.
Bei der zwölften Station.
Zwischen Mördern muß Gott hangen, mit schrz vollen Wunden prangen; nun fließt jener Gnadenbrunnen, wodurch wird der Himmel g'wonnen. Laß dein sc.
Bei der dreizehnten Station.
Laß uns mit Maria trauern, ihren liebsten Sohn bedauern, die hier Zährenbäch vergießet und vor Leid schier gar zerfließet. Laß dein sc.
Bei der vierzehnten Station.
Hier, mein Heiland, woll'st Ruh' nehmen, und dich in das Grab bequemen, wollst, was wir gesündigt hap ganz und gar mit dir vergraben. Laß dein sc.
Beschluß- Station.
• Du, o heilsam's Gnadenzeichen, wollest Gottes Zorn erweichen, weil an die für uns sein Leben, Gottes Sohn selbst dargegeben! Laß dein sc.


