Gott, dessen Wesen
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mich, wie du, das Gute eifrig lieben; verleihe mir die Kraft dazu, es willig auszuüben. Regt sich die Sünde noch in mir, so stärke mich die Furcht vor dir, daß ich sie überwinde.
Treue und Wahrhaftigkeit Gottes.
Mel. Wer nur den lieben Gott
30 Noch nie hast du dein Wort gebrochen, nie deinen Bund, o Gott, verleßt. Du hältst getreu, was du versprochen, vollführst, was du dir vor gefeßt. Wenn Erd und Himmel auch vergehn, wird ewig doch dein Wort bestehn.
2. Du bist kein Mensch, daß dich gereue, was uns dein Wort verheißen hat; nach deiner Macht, nach deiner Treue bringst du, was du versprichst. Zur
lung gleich noch weit, so kommt sie doch zur rechten Zeit.
3. Und wie du das unfehlbar giebest, was deine Lieb uns zugedacht: so wird, wann du Vergeltung übest, die Drohung auch gewiß vollbracht: wer hier verletet feine Pflicht, entgehet deiner Strafe nicht.
4. D drücke tief dieß in mein Herze, daß es vor deinem Wort sich scheut; gib, daß ich nie leichtsinnig scherze mit deiner Strafgerechtigkeit. Nie werde das von mir gewagt, was dein Befehl mir untersagt.
5. Doch laß mich auch mit festem Glauben dem Worte deiner Gnade traun. Wer kann den Trost uns jemals rauben, den wir auf dein Bersprechen baun? Du bist ein Fels, dein Bund steht fest: wohl dem, der sich auf Gott verläßt!
6. Erwäge dieß, o meine Seele, und traue Gott, der's treulich meint. Sei stets, nach seines Worts Befehle, der Wahrheit Freund, der Lügen Feind; beweise dich als Gottes Kind, dem Treu und Wahrheit heilig sind.
Mel. Gott des Himmels und der 31( a) Meicht, ihr Ber
fallt, ihr
Hügel, brecht, ihr Felsen, stürzet ein! Fester wird, als Berg und Hügel, Gottes Vatertreue sein, unbewegter noch, als sie. Seine Wahrheit trüget nie.
2. Gnade hat er mir versprochen, das ist Gottes Bund mit mir. Dieser Bund wird nie gebrochen; seine Treue bürgt dafür; Erd


