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Communion-Buch [Kommunion-Buch] / von [Sixtus Carl von] Kapff
Entstehung
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Nach dem heiligen Abendmahl.

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Ich sey noch in ihrem Orden. Nein, mein JEsus ist das Licht, Dich, mein Bruder, lass' ich nicht.

8. Mein Gewissen, stille dich, deine Handschrift ist durchstrichen, JEsus, der so jämmerlich Martervoll am Kreuz erblichen, Der vertritt mich vor Gericht: Mei­nen JEsum lass' ich nicht.

9. Kommt, ihr Teufel, sprecht mir Hohn, Fragt: ob ich sey GOttes Erbe? Freilich, JEsus, GOttes Sohn, Bleibt mein Erbtheil, wenn ich sterbe. Trotz! wer mir dieß Gut abspricht: Meinen JEsum lass' ich nicht.

10. Tod! dein Stachel ist entzwei, Christus ist zum Gift dir worden; Von dir bin ich ewig frei, Bin nicht mehr in deinem Orden, Trotz! daß mich dein Stachel sticht, Weil ich JEsum lasse nicht.

11. Hölle! schweig', denn deine Glut Ist für mich ganz ausgelöschet; JEsus ist es, dessen Blut Mich ganz rein von Sünden wäschet Und mich frei vom Feuer spricht: Meinen JEsum lass' ich nicht.

12. JEsus ist und bleibet mein, Er hat sich mit mir verlobet Wie ein Bräut'gam, ich bin sein. Ob der Feind voll Grimm auch tobet, Weiß ich, daß mir nichts geschicht, Weil ich JEsum lasse nicht.

13. Laß mich auch, mein JEsu, nicht, Wenn es mit mir kommt zum Ende; Wenn mir Sinn und Herze bricht, JEsu, nimm in deine Hände Meinen Geist, mein Lebenslicht; Ach, mein JEsu! laß mich nicht.

14. Und deß bin ich auch gewiß, Weil mein JE­sus mir verheißen, Aus des Todes Finsterniß Mich mit starker Hand zu reißen! D'rum mein Herze gläu­big spricht: Amen! JEsum lass' ich nicht.

( Dr. 3. F. Mayer.)