Vor dem heiligen Abendmahl.
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sie der Tafel gewürdiget hast. Was lebet in mir, Das lebe von dir, HErr, höre auch gern Mein: danket dem HErrn.
( Hiller.)
18. mel. Sey gegrüßet, Jesu, gütig 2c.
1. Auf, mein Herz, dein Heil ist nahe. Thu' die Thür auf und empfahe Den, der anklopft;, wer ihn höret Und den Eingang ihm gewähret, Zu dem will Er sich in Gnaden Und ihn mit zum Nachtmahl laden.
2. Was hast du ihm vorzusetzen, Jhm sein Herze zu ergößzen? Womit soll er seinen Willen Als dein Gast vergnüglich stillen, Kannst du JEsum Christum sehen Ungesättigt von dir gehen?
3. Führ' ihn in des Herzens Kammer, Zeig' ihm deinen ganzen Jammer, Armuth, Elend, Noth und Blöße, Sünden- Meng' und ihre Größe! Sage: von des Falles wegen Ist dieß Alles mein Vermögen.
4. Was ich außer diesem habe, Ist, o HErr, nur deine Gabe: Nimm vorlieb mit meinem Sehnen, Glaubens-, Hoffnungs-, Liebes- Thränen, Mit dem innigsten Verlangen, Deine Gnade zu empfangen!
5. Nimm vorlieb mit deinen Früchten, Laß mit eigenen Gerichten, Mir geschenkt durch dein Verfühnen, Dich bewirthen und bedienen, Hätt' ich mehr von dir genommen, könntest du jetzt mehr bekommen.
6. Aber eben dieserwegen, Weil so dürftig mein Vermögen, Gönne mir an deinem Tische, Daß sich meine Kraft erfrische, Daß mein Herz schon hier auf Erden Möge ganz dein Schatzhaus werden.
7. Laß mit dir mich Nachtmahl halten, Daß die Triebe nicht erkalten, Die aus dir in mir noch leben:


