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ben, bis ich dich nach dieser Zeit Lob und lieb in Ewigkeit.
Paul Gerhardt, gcb. 1606,+ 1676.
Lob und Danflieder.
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2. Es danken dir die Himmelsheer, o Herrscher aller Thronen, und die auf Erden, Luft und Meer in deinem Schatten wohnen, die preisen deine Schöpfermacht, die
Eigne Melodie.
8. Lobe den Herren, den mäch- alles also wohl bedacht: Gebt un
serm Gott die Ehre!
tigen König der Ehren, meine geliebete Seele, das ist mein Begehren; kommet zu Hauf, Psalter und Harfe, wacht auf, lajset ten Lobgesang hören!
2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittigen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir immer ge- ner Noth: ach Gott, vernimm mein 4. Ich rief dem Herrn in meifällt; hast du nicht dieses verspüret?
3. Lobe den Herren, der fünstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet; in wie viel Noth hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet?
Schreien! Da half mein Helfer mir vom Tod und ließ mir Trost gedeihen. Drum dank, ach Gott, fet Gott mit mir! Gebt unserr.. drum dank ich dir; ach danket, danGott die Ehre!
4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet!
5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht; lobend beschließe
mit Amen!
Ivachim Neander, geb. 16-10, † 1680.
3. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten; daner Gnade walten. In seinem rüber will er früh und spat mit seiganzen Königreich ist alles recht und alles gleich: Gebt unserm Gott die Ehre!
Viel. Es ist das Heil uns zc.
9. Sey Lob und Ehr dem höchsten Gut, dem Vater aller Güte, dem Gott, der alle Wunder thut, dem Gott, der mein Gemüthe mit seinem reichen Trost erfüllt, dem Gott, der allen Janumer stillt: Gebt unserm Gott die Ehre!
5. Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden; er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er die Seinen stetig hin und her: Gebt unserm Gott die Ehre!
6. Wenn Trost und Hülf ermangeln muß, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der lleberfluß, der Schöpfer selbst, und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh: Gebt unserm Gott die Ehre!
7. Ich will dich all mein Leben man soll, o Gott, dein Lobgesang lang, o Gott, von nun an ehren; an allen Orten hören. Mein ganz zes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue dich! Gebt unserm Gott die Ehre!
8. Jhr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre!


