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5. Schon im heil'gen Wasserbade hat dich sein Vers dienst geschmückt, und das Zeichen seiner Gnade, Got tes Bild dir eingedrückt. Nunmehr bist du Gottes Kind, drum sei immer treu gesinnt; denn Gott wird- haft du gleich Sünden- nichts Verdammlich's an dir finden.
6. Sein Verdienst wird dir geschenket, da sein wahrer Leib dich speis't und sein wahres Blut dich tränfet. Was sich hier für Liebe weis't, spricht sogar kein Engel aus. Darum folgt gewiß daraus, daß an dir und deinen Sünden nichts Verdammliches zu finden.
7. Nun getrost! auf solchen Glauben leb' und sterb' ich als ein Chrift: ihn soll mir kein Teufel rauben, ob er noch so grausam ist. Nichts Verdammlich's ist an mir, denn mein Heiland, mein Panier, spricht mich frei von jenen Flammen, so daß nichts mich kann ver
dammen.
8. O mein liebster Jesu! leiste, leiste Kraft nach deiner Treu', daß mein Wandel nach dem Geiste und nicht nach dem Fleische sei. Also steh' ich allemal sicher in der Gnadenwahl, und ich fass' den Trost zusammen: nichts kann mich in dir verdammen.
Mel.: Wie groß ist des Allmächt'gen Güte
40. daß doch bald dein Feuer brennte, du unaussprechlich Liebender, und bald die ganze


