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Rengshäuser Missionsharfe, Lieder zu Missionsfesten und Missionsstunden
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nerlich sind sie die lieblichsten Bräute, der Zierrath, die Krone, die Jesu gefällt, das Wunder der Zeiten, die hier sich bereiten, den König, der unter den Lilien weidet, zu küssen, in güldenen Stücken gekleidet.

3. Sonst sind sie des Adams natürliche Kinder und tragen das Bilde des Irdischen auch; sie leiden am Fleische, wie andere Sünder, sie essen und trinken nach nöthigem Brauch; in leiblichen Sachen, im Schlafen und Wachen sieht man sie vor Andern nichts Sonder­lich's machen, nur daß sie die Thorheit der Weltluft verlachen.

4. Doch innerlich sind sie aus göttlichem Stamme, die Gott durch sein mächtig Wort selber gezeugt; ein Funke und Flämmlein aus göttlicher Flamme, die oben Jerusalem freundlich gesäugt. Die Engel sind Brüder, die ihre Loblieder mit ihnen gar freundlich und lieblich absingen, das muß denn ganz herrlich, ganz prächtig erklingen.

5. Sie wandeln auf Erden und leben im Himmel, sie bleiben ohnmächtig und schützen die Welt; sie schmecken den Frieden bei allem Getümmel, ste kriegen, die Aerm­sten, was ihnen gefällt. Sie stehen im Leiden, sie bleiben in Freuden, sie scheinen ertödtet den äußeren Sinnen, und führen das Leben des Glaubens von innen.

6. Wenn Christus, ihr Leben, wird offenbar werden,

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