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Rengshäuser Missionsharfe, Lieder zu Missionsfesten und Missionsstunden
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In eigner Melodie.

12.& in' feste Burg ist unser Gott, ein' gute Wehr

und er uns aus aller Noth, die uns jetzt hat betroffen; der alte böse Feind mit Ernst er's jetzt meint, groß' Macht und viel List sein' grau­sam Rüstung ist; auf Erd'n ist nicht sein's Gleichen.

2. Mit unsrer Macht ist nichts gethan, wir sind gar bald verloren. Es streit't für uns der rechte Macht, den Gott hat selbst erkoren. Fragest du: wer der ist? er heißt: Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott! das Feld muß er behalten.

3. Und wenn die Welt voll Teufel wär', und wollt' uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürste dieser Welt, wie sau'r er sich stellt, thut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht't: Ein Wörtlein kann ihn fällen. 4. Das Wort sie sollen lassen stahn, und kein'n Dank dazu haben; er ift bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie uns den Leib, Gut, Ehr', Kind und Weib, laß fahren dahin, fte haben's tein'n Gewinn; das Reich muß uns doch bleiben. Dr. Martin Luther.

Mel.: Jesus, meine Zuversicht.

13. Cine Heerbe und ein Hirt! wie wird dann

dir sein, o Erde, wenn sein Tag erscheinen