I. Allgemeine Gebeilieder.
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Sey du mein Lebenslicht, Mein| weiche nicht von mir; Ach Gott, Stab, mein Hort, mein Schutz; Ach Gott, verlaß mich nicht!
verlaß mich nicht!
2. Ach Gott, verlaß mich nicht! Regiere du mein wallen; Ach laß mich nimmermehr In Sind und Schande fallen! Gib mir den guten Geist, Gib Glaubenszuversicht, Sey meine Stärk und Kraft; Ach Gott, verlaß mich nicht!
4. Ach Gott, verlaß mich nicht! Komm gnädig mir entgegen; Ach Vater, kröne doch mit reichem Himmelssegen Die Werke meines Amts, Die Werke meiner Pflicht, zu thun was dir gefällt; Ach Gott, verlaß mich nicht!
5. Ach Gott, verlaß mich nicht! Ich 3. Ach Gott, verlaß mich nicht! bleibe dir ergeben; Hilf mir, o großer Ich ruf aus Herzensgrunde: Ach Gott, Recht glauben, chriftlich leben Höchster, stärke mich In jeder bösen Und selig scheiden ab, 3u sehn bein Stunde! Wenn mir Versuchung Angesicht; Hilf mir in Noth und naht Und meine Seel anficht, So Tod; Ach Gott, verlaß mich nicht! Salomo Frand, g. 1659+ 1725.
Eigene Mel.( Joh. 15, 7. Matth. 6, 19-21. 1 Cor. 13, 13.)
21. Urquell aller Seligkeiten,| raubte, Hinblickt, wo sie wonnevoll Die in Strömen sich verbreiten Durch der Schöpfung weit Gebiet, Bater, hör mein flehend Lied!
Alles wieder finden soll;
7. Starken Muth im Kampf des Christen Mit der Welt und ihren Lüsten; Sieg dem Geist, und wenn er siegt, Demuth, die im Staub sich schmiegt;
2. Nicht um Güter dieser Erde, Des erhabnen Geists Beschwerde, Um die Weltluft femm ich nicht, Bater, vor dein Angesicht.
3. Schätze, die mich nicht verlassen, Wann ich sterbend werd erblassen, Tugenden, des Christen werth, Sind es, die mein Herz begehrt.
4. Geber aller guten Gaben! Festen Glauben möcht ich haben, Wie ein Meerfels unbewegt, Wenn an ihn die Woge schlägt;
5. Lieb, aus deinem Herzen stammend, Immer rein und immer flammend, Liebe, die dem Feind verzeiht Und dem Freund das Leben weiht;
6. Hoffnung, die mit hohem Haupte, Wenn die Welt ihr alles
8. Duidung, alle Lebensplagen Mit Gelaffenheit zu tragen; Stilles Harren, bis der Tod Mich erlöst auf dein Gebet;
9. Seelenruhe, Muth im sterben, Wann die Lippen sich entfärben, und der letzte Seufzer spricht: O mein Jesu, laß mich nicht!
10. Willst du, Herr von meinem Leben, Diese Seligkeit mir geben, So wird auch die Leidensnacht Mir zum heitern Tag gemacht.
11. Immer will ich beten, ringen, Stille barren, Dank dir bringen, Bis dein Ruf einst meinen Geist Zu dir, Vater, kommen heißt.


