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Mühlhäusisches Gesangbuch : [nebst] Die sonn- und festtägigen Episteln und Evangelien
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Beim Anfange des Kirchenjahres. 13

neu vorhandne Jahr, jedes wahrhaft fromm und dir eilt, die heilgen Lehren dei ergeben, in Geduld und nes Wortes anzuhören, der Hoffnung sucht. es sonst gewärtig war.

4. Laß uns jetzt den An­2. Dieses Jahr ist so fang machen, damit dir in verflossen, daß wir Fried allen Sachen unser Herz und Ruh genoſssen. Ach zu Dienste steh, hilf, daß es hat so mancher Ort es von Tag zu Tage jeder Kirch und Schul entbehren Sündenlust entsage, und müssen. Frei sind wir noch den Pfad der Tugend geh. und genießen noch dein theures werthes Wort.

3. Laß es uns noch fer­ner schallen, und vermehre bei uns allen die erweckte Glaubensfrucht:

5. Gieß die Flamme dei­ner Liebe, nebst dem wahren Tugendtriebe, gnädig ins Gemüth hinein; daß wirin dem ganzen Jahre, ja bis damit auf dieTodtenbahre, fromm

man den Weg zum Leben, zu leben eifrig sein.

Von der Sendung des Erlösers überhaupt.

Lieder.

23.

2. Einst streute man dir Palmen! jetzt soll die Wie soll ich dich empfan- Dankbegier, mein Heil, in

Valet will ich dir geben ze.

gen, Heil aller Sterb- Freudenpsalmen ergießen lichen! Du Freude, du sich vor dir. Dich, dich Verlangen der Trostbe- will ich erheben, so gut ich dürftigen! Gieb selbst mir Schwacher kann, mein zu erkennen, wie, deiner Herz will ich dir geben: Güte voll, dich meine Ach, nimm es gnädig an. Seele nennen, dich würdig 3. Damit du mich be­preisen soll.

frei­

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