Weihnachtslied.
5. Laßt uns wie am Tage wandeln,- Nicht in Fraß und Trunkenheit, Nicht nach Fleischbegierden handeln, Weit verbannt sei Zank und Neid. Jenem gänzlich nachzuarten, Dessen Ankunft wir erwarten, Dieses ist nun uns're Pflicht, So wie sein Apostel spricht. 6. Welt- Erlöser! ich erfülle Deines treuen Knechtes Rath; Komm' in meines Fleisches Hülle, Wie dein Bot' verkündet hat. Komm' und bringe mir den Frieden! Menschen ist er nur beschieden, Die von gutem Willen sind; Komm', ich bin es, göttlich' Kind.
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Weihnachtslied.
1. Dieß ist der Tag, von Gott gemacht!
Ich will
mich herzlich freuen; Auch mich hat heut' der Herr bedacht, Ich will ihm Vieder weihen. Das Heil, das aus der Jungfrau Schooß Heut' allen Adamskindern Sproß, Ist auch für mich geboren. Vor seine Krippe sint' ich dann Und bete meinen Heiland an, Wonne ganz verloren.
In
Den feine
2. In meiner Bildung liegt Er hier, Namen nennen. Gott, o kind, geläng' es mir, Die Gutthat ganz zu kennen. Du stiegest von dem Thron herab, Den dir mit sich dein Vater gab,
Um hier für mich zu leiden; Du wähltest, mir zu Den Für Ueberfluß die Dürftigkeit, nügen, heut' Stall für Himmelsfreuden.
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3. Du weinst, mein Jesu! sei gegrüßt O gnadenreiche Zähre! Sei mir mit Ehrfurcht aufgeküßt,-0 Tropfen aus dem Meere, Das einstens blutig strömen soll Für mein und aller Sünder Wohl; Sei auch für mich geweinet! Erwärme falter Christen Herz, Das ihres Heilands ersten Schmerz
Nicht zu empfinden
scheinet.
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Geliebtester Von
4. Das meine soll dein Wohnplat sein, aus Allen! Es soll wie neugeschaffen, rein Engelstrieben wallen. Komm' aus der Krippe, komm' zu mir! Bring' echte Frömmigkeit mit dir wahre Christensitten. O, noch nicht Richter, noch ein
Und


