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Am 8. Sonntage nach Trinitatis.
Kann man
lagerten. Und er nahm die fleidern zu euch fommen; insieben Brode, und dantete und wendig aber sind sie reissende brach sie und gab sie seinen Wölfe; an ihren Früchten sollt Jüngern, daß sie dieselbigen vor- ibr sie erfennen. legten; und sie legten dem Volk auch Trauben lesen von den. vor. Und hatten ein wenig Fisch- Dornen? oder Feigen von den lein, und er dankete und hieß Distein? Miso, ein jeglicher gute dieselbigen auch vortragen. Sie Baum bringet gute Früchte, aber ein fauler Baum bringet arge aßen aber und wurden satt, und hoben die übrigen Brocken auf, Früchte. Ein guter Baum fann fieben Körbe. Und ihrer waren nicht arge Früchte bringen, und bei viertausend, die ba gegeffen ein fauter Baum fann nicht gute hatten, und er ließ sie von sich. Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringet, wird abgehauen, und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früchten sollt ihr sie ertennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen thun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in einem Namen geweisfaget? Haben wir nicht. in deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viele Thaten gethan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ibr Uebelthäter.
Epistel, Röm. 6, v. 19-23.
eure
Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zum Dienst der Unreinigkeit, und von einer Ungerechtigkeit zu ber andern, also begebet auch nun Glieder zum Dienst der Gerech tigkeit, baß sie heilig werden. Denn da ihr der Sünce Knechte waret, ba maret ihr frei von der Gerechtigkeit. Was battet ihr nun zu der Zeit für Frucht, welcher ihr euch jetzt schämet? denn das Ende derselbigen ist der Tod. Nun ihr aber setb von der Sünde frei, und Gottes Snechte worden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, ras Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sünden Cold, aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben, in Christo Jesu, unserm Herrn.
Evangel. am 8. Sonnt. nach Trinit., Matth. 7, v. 15-23.
Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schaafs
Epistel, Röm. 8, v. 12-17. So sind wir nun, lieben Brüder, Schuldner, nicht dem Fleiſch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müs sen. Wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tödtet, so werbet ihr leben. Denn


