und seinen Vollkommenheiten.
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einst dein Gericht, dem nichts entflieht.
uns umhüllet, wohin soll ich vor deiner Allmacht gehn? und wohin fliehn, vor dir, Herr, ungeſehn?
7. Wohl dem, der hier vor deinem Antlig wandelt, und der vor dir und Menschen redlich handelt; der steht alsdann, als ein bewährter Freund, getrost Tiefe dringen: so hielte mich vor dir, wenn nun dein Tag doch deine Hand auch da; denn wo ich bin, da bist du, Herr, mir nah.
2. Könnt ich auch schnell mich zu den Wolken schwingen, und wieder schnell bis in die
3. Dein Auge sieht, was Nacht und Abgrund decken, es kann sich nichts vor deinem Licht verstecken; du kennst genau das Innre der Natur, der ganzen Welt und jeder Kreatur.
4. Kein falscher Gott, aus
falschem Wahn verehret, hat je sein Volk das Künftige gelehret; du aber weißt was künftig wird geschehen, und lässst auch uns in deinem Wort es sehn.
5. Du weißt und hörst, was deine Kinder beten, und siehst wenn sie im Stillen vor dich treten; noch ch ihr Mund dir ihren Kummer sagt, vernimmst du schon, was dir ihr Seufzen flagt.
6. Vor Menschen bleibt hier manche That verborgen, dir aber ist die Nacht ein heller Morgen, und was hier noch in Finsterniß geschieht, entdeckt
erscheint.
8. O prüfe selbst die innersten Gedanken, ob sie vielleicht von deiner Richtschnur wänken. Bin ich, o Gott, noch auf vers kehrtem Steg, so führe du mich auf der Wahrheit Weg.
Mel. Machs mit mir, Gott, nach.- 26.
28. Nie bist du, Höchster!
von uns fern; du wirkst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb und athme ich; denn deine Rechte schüßet mich.
2. Was ich gedenke, weisfest du; du prüfest meine Secle. Du siehst es, wenn ich Gutes thu, du siehst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug entfliehn, und nichts mich deiner Hand entziehn.
3. Wenn ich in stiller Einsamkeit mein Herz an dich ergebe, und über deine Huld erfreut, lobsingend dich erhebe: so hörst


