Erster Theil. Vom Wesen Gottes
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ner Kinder. Laß reichen Trost Z von deiner Gnad auf meine Seele kommen. Von mir sei meine Missethat so fern hinweggenommen, als Morgen ist vom Abend. The LÀ NHƯ
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werd still und sanft erhoben zu
Gott, Jehovah, unserm Schild
und Licht: nur er ist würdig,
Ehre, Preis und Ruhm zu neh
men allezeit und überall. Erheb
ihn dann mit frohem Jubel
schall; und geh in sein erhabnes Heiligthum.
2. Er ist das große Wesen aller Wesen, Gott von unend. licher Vollkommenheit; von ihm, zu ihm, durch ihn ist, was gewesen, und ist, und sein wird bis in Ewigkeit. Ein Gott, wie Er, hat seines Gleichen nicht: ein Gott vor dessen höchsten Majestät der Engel selbst gebückt
und zitternd steht! Sein Thron ist Licht, ein unzugänglich Licht. 3. Man sieht ihn nicht, und
18. Auf auf! mein Geist, ist doch wohl zu sehen, man
gebe nur auf seine Werke Acht; da sehn wir ihn gleich als vor Augen stehn in seiner ewgen Kraft und Gottheit Bracht. Die Himmel rühmen ihres Schöpfers Ghr; Luft, Erde, Meer, was
10. Gott, dessen Wahrheit stets besteht! wohl denen, die dir gläuben! Wenn Erd und Himmel einst vergeht, wird dein Wort ewig bleiben. Gib, daß ich fürchte dein Gericht, und alles, was du dränest; auch hoffe was dein Wort verspricht, daß du mirs gern verleihest; wer hofft, wird nicht zu Schanden.
11. Gott, wenn ich dich so kenn und ehr," dein Wort zum Grunde sebze, erfreu ich mich darüber mehr, als über alle Schäge, bis ich dort, o mein Heil und Licht, dich ohne Lallen nenne, von Angesicht zu Angesicht dich schaue, dich erkenne
und unaufhörlich lobe.
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Mel. des 27. Psalms.
auf! auf! den Herrn zu loben,
auf auf! erwecke dich und
säume nicht; was in dir ist,


