Anhang.
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5. Er wolle meiner Sünden in Gnaden mich entbinden, durchstreichen meine Schuld. Er wird auf mein Versprechen nicht stracks das Urtheil sprechen und mit mir haben noch Geduld.
6. Leg ich mich späte nie der, erwach ich frühe wie der, lieg oder zieh ich fort, in Schwachheit und in Banden, und was mir stößt zu Handen, so tröstet mich sein Kräftig Wort.
7. Hat er es denn beschlossen, so will ich unverbrossen an mein Verhäng: niß gehn; kein Unfall unter allen wird je zu hart mir fallen, ich will mit Gott ihn überstehn.
8. Ihm hab ich mich er geben, zu sterben und zu leben, sobald er mir ge beut; es sei heut oder morgen, dafür laß ich ihn sorgen, er weiß allein die rechte Beit.
9. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine, der dich geschaffen hat! Es gehe, wie es gehe, dein Vater in der Höhe, der weiß zu allen Sachen Rath.
Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.
2. Dem Herren mußt du trauen, wenn dirs soll wohlergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Bein läßt Gott ihm gar nichts nehmen: es muß erbeten sein.
3. Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt. Und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rath gefällt.
4. Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlts dir nicht; dein Thun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht. Dein Werk kann Niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst thun.
5. Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne zweifel Gott nicht zurücke gehn.
In eigener Melodie.
753( 373) Bege und was er haben will,
deine und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege dek, der den Himmel lenkt; der
das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Biel.
5. Hoff


