Druckschrift 
Der große Myrrhengarten des bitteren Leidens / von P. Martin von Cochem. Mit Sorgfalt gejätet mit schönen Passionsblumen aus andern Werken desselben Verfassers und mit wohlriechenden Pflanzen aus dem Garten der Kirche sehr vermehrt, und dem christlichen Volke wieder geöffnet vom Verfasser des "Wie wirds besser?". Mit Genehmigung des Hochw. Bischofs von Paderborn
Entstehung
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Das erste Gärtlein.

Seelen im Fegfeuer, für das Anliegen der heiligen Kirche für die Bekehrung der Sünder und das Heil der ganzen Welt.

,, Ehre sei dem Vater" u. s. w.( dreimal) zu Ehren des kostbaren Blutes Jesu Christi. Gegrüßet seist du Maria" u. s. w. zu Ehren der schmerzhaften Mutter, und Herr gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Laß sie ruhen im Frieden. Amen" für die armen Seelen im Fegfeuer.

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Wer diese Bitten und Entschlüsse reumüthig erweckt und andäch­tig spricht, erhält Einmal des Tages einen Ablaß von 300 Tagen; wer es aber täglich einen ganzen Monat hindurch thut, gewinnt an einem der letzten drei Tage des Monats, an welchem er beichtet und kommunizirt und eine Kirche oder öffentliche Kapelle besucht, um dort nach der Meinung des h. Vaters zu beten, einen vollkom­menen Ablaß. Jeder dieser Ablässe kann den armen Seelen im Feg­feuer fürbittweise geschenkt werden. Leo XII. den 3. März 1827.

Lobgebet.

Gelobt sei Gott! Gebenedeit sei sein heiligster Name! Gelobt sei Jesus Christus! wahrer Gott und wahrer Mensch! Gepriesen sei der heiligste Name Jesus! Gelobt sei Jesus im heiligsten Satra­ment des Altars!

Gebenedeit sei die glorwürdigste Mutter Gottes Maria! Gepriesen sei der Name der jungfräulichen Mutter Gottes Maria!

Gelobt und gepriesen sei Gott in allen seinen Engeln und Heiligen!

Wer zum Ersatz der schweren Beleidigungen, welche Gott durch Flüche und Gotteslästerungen zugefügt werden, obige Lobpreisung betet, erhält, so oft er sie reumüthig spricht, einen Ablaß von einem Jahre. Pius VII. den 23. Juli 1801.

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