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land, du hast dein heiliges Abendmahl eingesetzet zu einem Mittel der Gnade, zu einer Arzenei für unsere kranken Seelen, und zur Stärkung unsers schwachen Glaubens. Ach, so erbarme dich über mich, und laß mich deinen Leib und dein Blut würdig genießen, damit ich der Heilsgüter, die du uns erworben hast, theilhaftig werde. Ich bin schwach und kann mein Herz nicht so andächtig zu dir erheben, wie ich wünsche. Ach, so habe Geduld mit meiner Schwachheit, und ersetze meine Fehler durch dein vollkommenes Versöhnopfer. Ich halte mich an deine Verheißung, daß du das zerstoßene Rohr nicht gar zerbrechen, noch den glimmenden Docht auslöschen wolleft. So wirst du denn auch mit mir Armen Geduld haben. Herr, erquicke mich mit deiner Gnade, so will ich deinen großen Namen preisen in alle Ewigkeit. Amen.
§. 5. Danksagung eines Kranken nach dem Genuß des heiligen Abendmahls.
Ach, mein treuer Heiland, nun hast du dich abermals meiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verderbe. Du hast mich gespeiset mit deinem Leibe und getränket mit deinem Blute, und mir zugleich Gerechtigkeit, Leben und Seligkeit geschenkt. Wie kann ich armer, schwacher Mensch dir genug danken für dieſe unaussprechlichen Wohlthaten? Ach, nimm mein armes Lobopfer in Gnaden an! Laß mich nun recht stark werden am inwendigen Menschen, obgleich mein äußerlicher Mensch abnimmt. Ich bin


