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Beicht- und Abendmahls-Buch / hrsg. und verlegt von dem Haupt-Verein für christliche Erbauungsschriften
Entstehung
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lich gefündigt und den Bund der Treue gar oft ge brochen. Das muß dir von Herzen leid sein. Du hast deinen Vater im Himmel betrübt, der sich dir immerdar als ein rechter Vater erwiesen hat. Du hast deinen Jesus betrübt, der dich geliebt hat bis in den Tod, und dich heute noch liebt. Du haft den heiligen Geist betrübt, der mit seinem Segen und mit seiner Gnade alles Gute hat in dir wirken wollen. Das muß dir herzlich leid fein. Möchtest du nicht gern selig werden? Möchtest du nicht gern am lieben, jüngsten Tage zur Rechten deines Heilandes stehen und mit ihm eingehen in das Reich seiner ewigen Herrlichkeit? Ich wünsche dir von ganzem Herzen, mein liebes Kind, daß du nicht verloren gehen, son­dern das ewige Leben ererben mögest. Wünschest du das nicht auch? Was hilft dir alles Glück und das ganze Leben auf Erden, wenn du in Ewigkeit verloren fein solltest? Selig sterben, das ist die Hauptsache. Du weißt nicht, wann du stirbst. Möchtest du nicht selig sterben?

Du wirst freilich viele arme Menschen rings um dich sehen, die sich um ihren Gott nnd um ihren Hei­land nicht kümmern, die nach seinem heiligen Worte und nach ihrer Seelen Seligkeit nicht viel fragen. Sie denken nur daran, wie sie am besten leben, aber nicht, wie sie einmal am besten sterben können. Laß dich um Gotteswillen nicht betrügen und verführen, liebes Kind! denke, sie alle können dir einmal am Tage des jüngsten Gerichtes nicht helfen. Und wenn sie hier noch so reich und vornehm wären, und wenn sie hier in den allergrößten Ehren ständen, und wenn