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trinket! Ich weiß, daß man das gefegnete Brot nicht als einen Gott verwahren, davor niederfallen und es anbeten, oder es auf den Straßen und Feldern herumtragen soll; denn unser Heiland sagt nicht: Nehmet hin und verwahret es, betet es an, traget es herum! sondern: Nehmet hin und esset, nehmet hin und trinket!
Das weiß ich, das sagt mir das Wort meines Gottes klar und ausdrücklich. Ich weiß aber nicht, wie es zugeht, daß mir der Herr Christus, indem ich das Brot esse und den Wein trinke, auch seinen Leib und sein Blut wahrhaftig zu essen und zu trinken giebt. Ich weiß nicht, wie es zugeht, daß ich durch dieses Essen und Trinken mit Christo auf's allerinnigste vereint werde. Ich weiß nicht, wie es zugeht, daß dieses Sacrament den Gläubigen ein Mahl der Unsterblichkeit wird, und daß uns Christus überhaupt in demselben alle seine Heilsgüter schenkt. Da bleibt mir nichts übrig, als mich an sein Wort und seine Verheißung zu halten. Himmel und Erde werden vergehen, aber seine Worte werden nicht vergehen. ,, Daß aber etliche nicht glauben an dasselbe, was liegt daran? Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben? Das fei ferne!"( Röm. 3, 3). Und so spreche ich mit dem ehrwürdigen Dr. Luther: ,, Wie Christus im Sacrament gebracht wird, weiß ich nicht; das aber weiß ich wohl, daß Gottes Wort nicht lügen kann, das da fagt, es sei Christi Leib und Blut im Sacrament. Gottes Wort ist da; das saget es: da bleiben wir bei und glauben. Danach kann ich auch fröhlich reden zu Christo an meinem Sterben und am jüngsten Gerichte, also: Mein lieber Herr Jesu Christe, es hat sich ein


