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3. Nun zieht die frohe Kunde durch alle Welt von Ort zu Ort; aus treuer Zeugen Munde erschallt des Heilands Lebenswort. Er selber pflegt die Seinen und giebt, sich wunder bar mit ihnen zu vereinen, im Sacrament sich dar. Er sammelt die Gemeinde und mehrt sein Reich und siegt, bis alle Macht der Feinde zu seinen Füßen liegt.
4. So eilt, ihm anzuhangen, und nehmt an seiner Gnade Theil; mit herzlichem Verlangen ergreift das euch verheißne Heil. Legt an des Lichtes Waffen, des Glaubens sichern Schild, daß Christus möge schaffen in euch sein eignes Bild. Denn ihrem Herrn ergeben, in Sinn und Wandel rein, so müssen hier im Leben des Reiches Kinder sein.
5. Und ob dies Leben schwindet, ob Erd' und Himmel untergehn, was Christus hat gegründet, das bleibet unvergänglich stehn. Nun kann uns nicht mehr schrecken des Todes finstre Nacht; der Herr wird uns erwecken durch seine Gottesmacht. Die treulich bis zum Sterben ihm bleiben unterthan, zu seines Reiches Erben nimmt er sie droben an.


