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buches abzuhelfen. Die Commission hat unter dem Vorsitze des Pastor Hildebrandt diesen Auftrag in dreijähriger mühevoller Arbeit mit vieler Liebe, regem Eifer und großem Geschick erledigt und sich dadurch den gerechtesten Anspruch auf unsere Anerkennung und unsern Dank erworben.
IV
Sie hat zunächst den Schwerpunkt ihrer Thätigkeit in die Auswahl der Lieder gelegt und sich bemüht, den Gemeinden das Beste, Erbaulichste und Gediegenste aus dem seit den Tagen der Reformation angesammelten reichen Schaße der vaterländischen Hymnologie zu bieten. Sie ist aber dabei nicht stehen geblieben, sondern hat, von der Ansicht ausgehend, daß die Gemeinde der Gegenwart nicht anders als in der Sprache der Gegenwart singen kann, sich zugleich der schwierigeren Aufgabe unterzogen, viele alte Lieder theils an einzelnen Stellen zu verändern, theils gründlich umzuarbeiten, um Alles dasjenige aus ihnen zu entfernen, was der fingenden Gemeinde entweder unverständlich oder anstößig oder störend werden könnte, wobei es ihr indessen strengste Regel gewesen ist, den Inhalt der Lieder zu erhalten und keinen einzigen Gedanken des Dichters verloren gehen zu lassen. Ihr Streben ist auch darauf gerichtet gewesen, dem bisher so sehr vernachlässigten Melodienreichthum unseres Kirchengesanges so viel als möglich zu seinem Rechte zu verhelfen.
Die Eintheilung und Gliederung des Inhaltes ist eine völlig neue, von der traditionellen Rubricirung abweichende. Der weiteste und allgemeinste und doch zugleich bestimmteſte und faßlichste Begriff innerhalb des christlichen Lebens, der
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