Druckschrift 
Verbessertes Gesang-Buch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
Entstehung
Einzelbild herunterladen

36

Am 21. Sonntage nach Trinitatis.

Etfice aber griffen seine Knechte, Galiläa, und gieng hin zu ihm, unb Höhneten und töbteten sie. Da bas bat ihn, daß er hinab täme, und Hüllfe der König hörete, warb er zornig, seinem Sohne; denn er war todt frant. und sicte seine Heere aus, und Und Sesus sprach zu ihm: Wenn ihr brachte diese Mörder um, und zündete nicht Zeichen und Wunder sehet, fo ihre Stadt an. Da sprach er zu sei- glaubet ihr nicht. Der Königische sprach nen Knechten: Die Hochzeit ist zwar zu ihm: Herr, komme hinab, ehe denn bereitet, aber die Gäste waren es mein Kind stirbt. Jesus spricht zu nicht werth. Darum gehet hin auf ihm: Gehe hin, dein Sohn lebet. Der die Straßen, und ladet zur Hochzeit, Mensch glaubte dem Wort, das Jesus wen ihr findet. Und die Knechte gien- zu ihm sagte, und gieng hin. Und indem gen aus auf die Straßen, und brach- er hinab gieng, begegneten ihm seine ten zusammen, wen sie fanden, böse Knechte, verkündigten ihm und sprachen: und gute, und die Tische wurden Dein Kind lebet. Da forschte er von alle voll. Da gieng der König hinein, ihnen die Stunde, in welcher es beffer die Gäfte zu besehen, und sah allda mit ihm geworden war. Und sie spras einen Menschen, der hatte kein hoch- chen zu ihm: Gestern um die siebente zeitlich Kleid an, und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du herein gekommen und hast doch kein hoch­zeitlich Kleid an? Er aber verstum­mete. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die äußerste Finster niß hinaus, da wird sein Heulen und Zähnklappen. Denn viele sind berufen, aber wenige find auserwählet.

Stunde verließ ihn das Fieber. Da merkte der Bater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gefagt hatte: Dein Sohn lebet. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause. Das ist nun das andere Zeichen, das Jefus that, da er aus Judäa in Galiläa kam.

Epistel, Ephef. 6, v. 10-17. Dulegt, meine Brüder, seid start in 3 dem Herrn, und in der Macht seiner Epistel, Ephef. 5, v. 15-21. Stärke. Ziehet an den Harnisch Got­fehet nun zu, wie ihr vorsich- tes, daß ihr bestehen könnet gegen die tiglich wandelt, nicht als die Un- liftigen Anläufe des Teufels. Denn weisen, sondern als die Weisen. Und wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu schidet euch in die Zeit, denn es ist kämpfen, sondern mit Fürsten und Ge­böse Zeit. Darum werdet nicht unver- waltigen, nämlich mit den Herren der ständig, sondern verständig, was da Welt, die in der Finsterniß dieser Welt sei des Herrn Wille. Und saufet euch herrschen, mit den bösen Geistern unter nicht voll Weins, daraus ein unordent- dem Himmel. Um deswillen, so ergrei­lich Wesen folget, sondern werdet voll fet den Harnisch Gottes, auf daß ihr, Geistes. Und redet untereinander von wann das böse Stündlein kommt, Wi­Psalmen und Lobgesängen, und geist- derstand thun, und alles wohl ausriche lichen Liedern, finget und spielet dem ten, und das Feld behalten möget. So Herrn in eurem Herzen. Und saget stehet nun, nungürtet eure Lenden mit Dank allezeit für alles, Gott und dem Wahrheit, und angezogen mit dem Kreis Vater in dem Namen unsers Herrn der Gerechtigkeit; und an Beinen ge Jesu Christi. Und seid untereinander stiefelt, als fertig, zu treiben das Evais unterthan in der Furcht Gottes. gelium des Friedens, damit ihr bereit t seid. Vor allen Dingen aber ergreift ben Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnet alle feurige Pfeile des Bösewichts und nehmet den Helm des Heils und das Schwerdt des Gei­stes, welches ist das Wort Gottes.

Evang. am 21. Sonnt. n. Trinit.

Johannes 4, v. 47.54. Und es war ein Königischer, des Sohn lag trant zu Capernaum. Dieser hörete, daß Sefus tam aus Judäa in