und seinen Vollkommenheiten.
Mel. Wie schon leuchtet der.
2. Als du uns hießest werden, da schufft du uns zum ewgen Wohl.
Nicht nur auf dieser Erden ist alles 35. E Gott, des starte
deiner Güte voll; auch in dem Himmel droben hat deine Baterhand uns E
Güter aufgehoben, die noch kein Aug Hand die Welt erschaffen hat, und erkannt. Dorthin uns zu erheben, iſt, Gott! mit uns dein Sinn. Drum gab für uns sein Leben dein ewger Sohn dahin.
noch erhält! Ich spüre deine Güte
hier auf der Welt an jedem Ort.
Sie hilft mir Schwachen gnädig
fort; und wenn ich mein Gemüthe
von hier zu dir, o Gott, wende,
streckst du Hände voll Erbarmen,
4. Mit jedem neuen Morgen wird über uns dein Wohlthun neu; du und voll Wohlthun nach mir Armen. tommest unsern Sorgen zuvor mit 2. Seh ich den weiten Himmel an, deiner Vatertreu. Du, Ursprung aller so viel ich davon sehen kann, so seh Gaben! Du weißt, was uns gebricht, ich deine Güte. Der Himmelskörper und, was wir nöthig haben, versagst Lauf und Pracht, das Sternenheer, du, Gott, uns nicht. Vom Wohl- das du gemacht, erreget mein Ge thun, das du übest, sind unsre Tage mithe, mächtig, freudig dir zu singen, voll; auch wenn du uns betrübest, dir zu bringen Ehr und Stärke. geschiehts zu unserm Wohl. Groß sind deiner Hände Werke!
3. Wie groß ist deine Gnade! Wer ist so reich an Huld, wie du? Auch auf dem Sündenpfade siehst du uns voller Langmuth zu. Du lockest uns zur Buße; und wenn, zur Reu bes wegt, der Sünder sich zu Fuße vor dir in Demuth legt, so siehst du auf ihn Armen mit väterlicher Huld, und schenkst ihm aus Erbarmen die ganze Sündenschuld.
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5. Wer sollte dich nicht lieben? Du hast uns ja zuerst geliebt, und bist stets treu verblieben, wie viel wir wider dich verübt. Mit Gnade uns zu fegnen, ist ewig deine Lust. Mit Dank dir zu begegnen, sei, Herr, auch unsre Lust. Laß uns, treu zu erfüllen, was du befiehlst, nie ruhn. Wer sollte deinen Willen nicht gern, o Vater, thun?
3. So oft ich athme und den Hauch der Lüfte fühle, fühl ich auch, Gott, deine große Güte. Wind, Waffer, Feuer, Schnee und Eis sind deines Wohlthuns lauter Preis, und rühren mein Gemüthe, täglich hier mich dein zu freuen, und von neuem, Herr! mein Leben dir zum Dienste zu ergeben.
4. Die Erd ist deiner Gitte voll! In allem, was mich nähren soll, schmeck ich, Gott, deine Güte. Ich 6. Wer hier auf deinen Wegen seh und hör und fühle sie in Feld sich willig deinem Dienste weiht, den und Wald, an Thier und Vieh. Dies setzest bu zum Segen schon hier, noch dringet mein Gemüthe, Herr, dich innig mehr in Ewigkeit. Du frönest seine ohn Aufhören zu verehren. Hoch zu Leiden mit herrlichem Gewinn, und loben find ja deiner Güte Proben! führest ihn zu Freuden, zu ewgen 5. Schau ich mich selber achtsam Freuden hin. Wie theur ist deine an, so viel ich mich beschauen kann, Güte! Gott, laß mich ihrer freun, und stets mein ganz Gemüthe voll ihres Ruhmes sein.
so seh ich deine Güte. Die zeiget mir ein jedes Glied, ein jeder Sinn, ein jeder Tritt, mein Geist und ganz


