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Verbessertes Gesang-Buch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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Erster Theil. Vom Wesen Gottes

3. Herr, du willst, daß deine| stimmest jedem seinen Lohn, dem Nie Kinder deinem Bilde ähnlich sein. Frommen und dem Sünder. Nie besteht vor dir der Sünder, denn du bist vollkommen rein. Du bist nur der Frommen Freund. Uebel thätern bist du feind; wer beharrt in feinen Sünden, kann vor dir nicht Gnade finden.

4. D, so laß uns nicht verscherzen, was du uns noch zugedacht. Schaffe in uns reine Herzen, tödt in uns der Sünden Macht! Denn was sind wir, Gott, vor dir? Du bist heilig, aber wir sind verderbt, und wer kann zählen, großer Gott, wie oft wir fehlen?

erlösen, D, so

5. Uns von Sünden zu gabst du deinen Sohn dahin. reinige som Bösen durch ihn unsern ganzen Sinn. Gib uns, wie du felbft verheiff'st, gib uns deinen guten Geist, daß er unsern Geist regiere, und zu allem Guten führe.

6. Keiner sündlichen Begierde bleibe unser Herz geweiht! Unsres Wandels größte Zierde sei rechtschaffne Heilig­feit. Mach uns deinem Bilde gleich! Denn zu deinem Himmelreich wirft du, Herr, nur die erheben, die im Glauben heilig leben.

Mel. Es ist gewißlich an der Zeit.

30. G

siehst du die Personen an; allein auf das, was wir gethan, siehst du als rechter Richter.

3. Viel Gutes und Barmherzigkeit gibst du schon hier den Frommen; du schützest sie vor manchem Leid, darin die Sünder kommen. So zei­gest du vor aller Welt, daß dir der Eifer wohlgefällt, den man der Tu­gend widmet.

4.

Ja, Herr, du liebst, was recht und gut, und bist ein Freund der Frommen. Wer deinen Willen gerne thut, wird von dir aufgenommen. Sein Werk und Dienst gefällt dir wohl, ist er gleich nicht so, wie er soll, ganz rein von allen Fehlern. 5. Doch dem, der dich, Gott, nicht scheut, dem frevelnden Ber brecher, der dein Gesetz und Recht entweiht, bist du ein strenger Rächer. Ihn strafend machst du offenbar, daß der dir nie gefällig war, der hier der Sünde dienet.

6. Der Untergang der ersten Welt, die aus der Art geschlagen, das Feuer, das auf Sodom fällt, Aegyp tens lange Plagen, und andre Wun­der deiner Macht sind Zeugen, wenn dein Zorn erwacht, wie du den Sün­dern lohnest.

7. Bleibt hier viel Böses unbe straft, viel Gutes unbelohnet, so kommt ein Tag der Rechenschaft, der keines Sünders schonet; da stellst du, Herr, ins Hellste Licht, wie recht und billig dein Gericht; dann trium­#phirt der Fromme.

erechter Gott, vor

dein Gericht muß alle Welt sich

stellen. Du wirst in ihrem Ange­sicht auch mir mein Urtheil fällen.

8. Gerechter Gott, laß mich, wie du, das Gute eifrig lieben! Gib selber mir die Kraft dazu! Wirk inniges Betrüben, wenn sich die Sünd in mir noch regt! Dein Herz, das lauter Gutes hegt, sei meines Her zens Muster.

D, laß mich dein Gericht stets scheun,

und hier mit Ernst beslissen sein,

9. Und weil vor dir, Herr Zebaoth, nur die allein bestehen, die glänbig auf des Mittlers Tod bei ihrer Neue sehen: so laß mich die Gerechtigkeit, 2. Du siehst von deinem festen die mich von Straf und Schuld bes Thron auf alle Menschentinder, be- freit, im Glauben eifrig suchen.

vor dir einst zu bestehen.