Vor dem Genusse des heiligen Abendmahls. 1041
an.
unserer wahren und ewigen Glückseligkeit nöthig haben. Auch mich, barmherziger Gott, auch mich Unwürdigen hast du zur Erkenntniß dieses großen Heils gebracht. Auch mir bietest du auf die billigsten Bedingungen Vergebung der Sünde, Gnade, Leben und Seligkeit Auch mir willst du von diesem allen in dem heiligen Abendmahle die feierlichsten Zeichen und Versicherungen mittheilen, wenn ich, mit wahrer Bußfertigkeit, mit lebendigem Glauben, und mit dem aufrichtigen Vorsate, ein heiliges Leben zu führen, zu dir nahe. O Gott, wie wollte ich entfliehen, und dem Verderben entrinnen, wenn ich eine solche Seligkeit nicht achtete, und durch diese Beweise deiner Güte mich nicht zur Buße und Dankbarkeit leiten ließe? Nein, ferne sei es von mir, mich eines solchen Verbrechens schuldig zu machen! Ich empfinde den Werth deiner Gnade. Ich bewundere die Größe deiner Barmherzigkeit und Menschenliebe. Ich wünsche sehnlich, an den Früchten der Erlösung, die durch Christum geschehen ist, Theil zu haben, und durch ihn gerecht und selig zu werden. Ich bin willig und bereit, alle Bedingungen, auf welche du mir diese unschäßbaren Vortheile anbietest, zu erfüllen. O Gott, verzeihe mir, daß ich bisher meinen Verpflichtungen so oft zuwider gehandelt, daß ich mich nicht dankbarer und gehorsamer gegen dich, meinen unendlichen Wohlthäter, bewiesen habe. Meine Sünden haben mich von dir entfernt. Aber siehe, ich komme wieder zu dir, Herr, mein Gott. Mein Herz sagt mir von deinetwegen: ihr sollt mein Antlitz suchen. Ich suche es, o Herr, verbirg dasselbe nicht vor mir. Deinem Dienste, o
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