Am 14. Sonntage nach Trinitatis.
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ment nicht, wenn es bestätiget ist, und thut auch nichts dazu. Nun ist ja die Verheißung Abrahá und seinem Saamen zugesagt. Er spricht nicht, durch die Saamen, als durch viele, sondern als durch einen, durch deinen Saamen, welcher ist Christus. Ich sage aber davon: das Testament, das von Gott zuvor bestätiget ist auf Christum, wird nicht aufgehoben, daß die Verheißung sollte durch das Geset aufhören, welches gegeben ist über vierhundert und dreißig Jahre hernach. Denn so das Erbe durch das Geset erworben würde, so würde es nicht durch Verheißung gegeben; Gott aber hat es Abraham durch Berheißung frei geschenket. Was soll denn das Geses? Es ist dazu kommen um der Sünde willen, bis der Saame káme, dem die Verheißung geschehen ist, und ist gestellet von den Engeln durch die Hand des Mittlers. Ein Mittler aber ist nicht eines einigen Mittler, Gott aber ist einig. Wie? Ist denn das Geset wider Gottes Verheißung? Das sey ferne. Wenn aber ein Geset gegeben wäre, das da könnte lebendig machen, so káme die Gerechtigkeit wahrhaftig aus dem Gesebe. Aber die Schrift hat es alles beschlossen unter die Sünde, auf daß die Verheißung káme durch den Glauben an Jesum Christum, gegeben denen, die da glauben.
Evangelium am 14. Sonntage nach Trinitatis, Lucas 17, V. 11:19.
Und es begab sich, da er reisete gen Jerusalem, zog er mitten durch Samariam und Galiláam.


