Am 11. Sonntage nach Trinitatis. umbrachten; und fanden nicht, wie sie ihm thun sollten; denn alles Volk hing ihm an, und hörete ihn.
Epistel, 1. Cor. 12, 3. 1-11.
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Von den geistlichen Gaben aber will ich euch, lieben Brüder, nicht verhalten. Ihr wisset, daß ihr Heiden seyd gewesen, und hingegangen zu den stummen Götzen, wie ihr geführet wurdet. Darum thue ich euch kund, daß Niemand Jesum verfluchet, der durch den Geist Gottes redet; und Niemand kann Jesum einen Herrn heißen, ohne durch den heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Aemter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirket Alles in Allem. In einem Seglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum gemeinen Nußen. Einem wird gegeben durch den Geist zu reden von der Weisheit; dem Andern wird gegeben zu reden von der Erkenntniß, nach demselbigen Geist; einem Andern der Glaube, in demselbigen Geist; einem Andern die Gabe gesund zu machen, in demselbigen Geist; einem Undern Wunder zu thun; einem Andern Weissagung; einem Andern Geister zu unterscheiden; einem Andern mancherlei Sprachen; einem Andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber Alles wirkt derselbige einige Geist, und theilet einem Jeglichen seines zu, nachdem er will.
Evangelium am 11. Sonntage nach Trinitatis, Lucas 18, V. 9:14.
Er sagte aber zu Etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm waren und verachteten die Andern,


